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AOL kauft Thing Labs

AOL kauft Thing Labs Mehr soziale Interaktion und Vernetzung

AOL gab nun offiziell die Übernahme des Softwareentwicklers Thing Labs bekannt. Über den Hersteller der Brizzly-Software will das Internetunternehmen die sozialen Aktivitäten und die Vernetzung auf seinen Seiten anschieben.

In der nächsten Zeit wolle AOL verschiedene Aspekte der Brizzly-Produkte in seinem Lifestream und im Instant Messenger integrieren. Das Brizzly-Team geht dazu in der AOL Comsumer Applications Group auf. Thing Labs-Gründer und CEO Jason Shellen und der Vice President Product and Engineering Christopher Wetherell werden die Leitung der AIM Product Suite übernehmen.

"Wir müssen unsere Herangehensweise an das Kundenerlebnis fundamental verändern", sagte Brad Garlinghouse, Präsident der AOL Consumer Applications Group. "Das Team von Thing Labs hat eine Vision, von der wir glauben, dass sie die Messenger-Welt wahrlich revolutionieren wird." Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt. Schon vor zwei Wochen waren Berichte über eine mögliche Ãœbernahme von Thing Labs durch AOL durchgesickert.

Neben der Thing Labs-Übernahme hat AOL zudem das Techblog Techcrunch akquiriert, über dessen Ãœbernahme bereits spekuliert wurde. Techcrunch-Gründer Michael Arrington erklärte in einem Blog-Beitrag die Beweggründe für den Verkauf: "Indem wir an AOL verkaufen, müssen wir uns nie wieder mit technischen Problemen auseinandersetzen, und ich könnte mich auf das Schreiben statt auf das Bewältigen anderer Sachen konzentrieren."

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