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GfU-Zahlen: Markt für Consumer Electronics 2012 Smartphones überholen Fernseher beim Umsatz

Smarte Geräte sind in - das belegen aktuelle Zahlen der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) zum Markt für Consumer Electronics in Deutschland. Demnach konnte 2012 ein Umsatzvolumen von 28,8 Milliarden Euro erzielt werden - große Treiber waren mobile Geräte wie Smartphones und Tablets.

Wenn es um die neuesten High-Tech-Geräte geht, sind die Deutschen alles andere als geizig: Wie aktuelle Zahlen der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) zeigen, konnte der Markt für Consumer Electronics-Produkte (CE) in Deutschland 2012 weiter wachsen. Dank einer Umsatzsteigerung um 3,9 Prozent erzielte die Branche ein Umsatzvolumen von 28,8 Milliarden Euro erzielt werden (2011: 27,7 Milliarden Euro).

Besonders auffällig dabei: Erstmals wurde mit Smartphones ein höherer Umsatz erzielt als mit TV-Geräten. So wurden 2012 18,4 Millionen Smartphones verkauft. Dem gegenüber stehen nur noch 6,9 Millionen verkaufte herkömmliche Mobiltelefone. Das Umsatzvolumen der Smartphones stieg damit um 32 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Absatz von Fernsehgeräten belief sich im vergangenen Jahr auf 9,6 Millionen Stück.

Mit einem Absatzanstieg um 132 Prozent auf 3,3 Millionen Stück und einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro (Plus von 97 Prozent) erzielten die Tablet-PCs ebenfalls einen deutlichen Zuwachs. Notebooks (5,7 Millionen Stück, Minus von 20 Prozent) und klassische Desktop-PCs (1,3 Millionen Stück, Minus von 13 Prozent) mussten Rückgänge hinnehmen.

Das Verschmelzen von Fernsehen und Internet war einer der Trends im TV-Markt 2012. Die Hälfte aller verkauften Fernseher waren Smart TVs (2012: 4,8 Mio., 2011: 3,4 Mio.). Auch die 3D-Nutzung wird immer populärer: 3,2 Millionen 3D-taugliche TV-Geräte wurden 2012 verkauft (2011: 1,7 Millionen).

Ein Blick auf die einzelnen Teildisziplinen zeigt: Die klassische Unterhaltungselektronik verzeichnete 2012 ein Minus von 1,6 Prozent, die privat genutzten Telekommunikations-Produkte erreichen ein Umsatzplus von 20,1 Prozent und die privat genutzten IT-Produkte erzielten 0,9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 51 Prozent und 14,8 Milliarden Euro stellt die klassische Unterhaltungselektronik das größte Segment im Gesamtmarkt. Dabei kommt der größte Umsatzanteil mit sechs Milliarden Euro von den Fernsehgeräten. Der Bereich der privat genutzten Telekommunikationsprodukte erzielt mit 7,5 Milliarden Euro damit 26 Prozent des gesamten Umsatzes. Die privat genutzten IT-Produkte erbrachten 6,5 Milliarden Euro und somit 22 Prozent am Gesamtumsatz.

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