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Social-Media-Unfälle und die Konsequenzen Foto: Fotolia.com/shoot4u

Social-Media-Unfälle und die Konsequenzen Ein Rücktritt ist angemessen

Wer unter einer fremden Identität Lobhudeleien für sein eigenes Produkt postet, sollte nach der Enttarnung zurücktreten. Dieser Meinung ist die Mehrheit der internetworld.de-Leser einer Umfrage zufolge.

Mit dem überschwänglichen L ob seines WeTabs hat sich der Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen keinen Gefallen getan und seinem ohnehin bislang bemängelten Tablet-Rechner damit einen Bärendienst erwiesen. Nachdem der Schwindeleintrag aufflog, ließ er wissen, dass er sein Amt als Geschäftsführer von WeTab ruhen lassen wolle. 

Darin sehen jedoch nur 13 Prozent der Leser einen Ausweg, zeigt eine , an der sich bisher 215 User beteiligten. Von den Befragten votierten 36 Prozent für ein Aussitzen der Affäre. Wer dies vorhat, sollte jedoch tunlichst darauf achten in der nächsten Zeit nicht mehr negativ in Erscheinung zu treten. Bei Hoffer von Ankershoffen sorgten jedoch im Vorfeld schon die verpatzten Präsentationen seines WeTabs für schlechte Stimmung. Deshalb ist die Mehrheit der Befragten auch der Meinung, dass er zurücktreten sollte.

Ein Rücktritt erfolgte sogar, jedoch an eher überraschender Stelle: Bei dem Technologie-Dienstleister Neofonie, das Hoffer von Ankershoffen mitgegründet hatte, erfolgte der Ausstieg. Nicht aber bei der WeTab GmbH, die den Tablet-Rechner verantwortet.

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