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Axel Springer punktet mit Digitalaktivitäten

Axel Springer punktet mit Digitalaktivitäten Online macht fast 30 Prozent der Gesamterlöse

Im ersten Quartal 2011 konnte Axel Springer im Bereich Digitale Medien kräftig wachsen. Die Erlöse stiegen um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 202,2 Millionen Euro. Zugleich stiegen auch die Werbeerlöse in diesem Bereich um 45,6 Prozent.

Organisch wuchsen die digitalen Aktivitäten um 22,1 Prozent. Zudem ergaben sich Effekte aus der Konsolidierung von buy.at seit März 2010 und SeLoger.com seit März 2011. Die Mehrheitsbeteiligung an kaufda erfolgte erst Anfang März 2011 und schlug sich folglich kaum nieder.

Anders als bei den digitalen Produkten brechen die Werbeerlöse bei den Printtiteln weiter ein. Sie gingen von 132,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 125,9 Millionen Euro zurück. Dabei lagen die Vertriebserlöse auf dem gleichen Niveau wie in den ersten drei Monaten 2010, da Preiserhöhungen bei der Welt-Gruppe und bei der Berliner Morgenpost vorgenommen wurden. Der Umsatz mit inländischen Zeitungen ging um 3,3 Prozent zurück, dennoch bleibt das Segment das profitabelste im Konzern.

Der Konzernumsatz stieg in den ersten drei Monaten um elf Prozent auf 736,7 Millionen Euro. Unter Abzug der Konsolidierungseffekte konnte der Umsatz um fünf Prozent gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich im aktuellen Quartal auf 126,9 Millionen Euro und liegt damit 6,5 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums. Positiv auf die Zahlen wirkten sich neben dem Digitalgeschäft auch die internationalen Aktivitäten aus.

Für das Gesamtjahr rechnet Axel Springer mit einem Anstieg des Gesamterlöses im einstelligen Prozentbereich. Die rückläufigen Erlöse im Inlandsprintgeschäft sollen durch Erlöse im Ausland und im Bereich Digital überkompensiert werden. Das Konzernergebnis soll im niedrigen zweistelligen Bereich steigen.

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