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Zynga machte Großeinkauf

Zynga machte Großeinkauf Mit Neukäufen zu mobiler Reichweite

Der Börsengang hat's möglich gemacht: Zynga hat in den vergangenen Monaten vier Mobile-Gaming-Unternehmen gekauft, darunter auch das deutsche Start-up Gamedoctors.

Durch die Übernahmen wolle Zynga mit seinen Games stärker auf Smartphones und Tablets vertreten sein, berichtet Reuters unter Berufung auf Mobile-Manager David Ko.  Das Bielefelder Unternehmen Gamedoctors erwarb Zynga im Dezember 2011. Im September vergangenen Jahres hatte das Unternehmen Page44 Studios gekauft, einen Gaming-Anbieter, der iOS-optimierte Spiele entwickelt, im August HipLogic und Astro Ape Studios.

Wie viel sich Zynga die vier Akquisitionen kosten lassen hat, verriet Ko nicht. Im Dezember 2011 war das Unternehmen an die Börse gegangen. Seit Ausgabetag bewegen sich die Aktienpreise allerdings unterhalb des Ausgabepreises - ohne Zynga-CEO Mark Pincus damit zu beunruhigen. Für die Zukunft sieht der 45-Jährige vor allem Potenzial im Verkauf von grafischen Anzeigen in kostenlosen Games. Ein neues Internetwerbemodell sei im Entstehen, so Pincus, bei dem es nicht mehr um die Klickzahl gehe, sondern um Einbindung von Unternehmen über virtuelle Güter und Produktplatzierung: "Beim Spielen gibt es eine enge und perfekte Verbindung zwischen virtueller und realer Welt - denn die Chips haben echten Wert."

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