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AdJug wird zu IgnitionOne Deutschland

AdJug wird zu IgnitionOne Deutschland Neu aufgestellt     

Alles neu bei AdJug: Der bisherige Vermarkter von Online-Werbeplätzen wird zu IgnitionOne Deutschland. Mit der Namensänderung rückt das Unternehmen unter das Dach der internationalen IgnitionOne Group. Zusätzlich zu den bisherigen Leistungen bietet das Unternehmen mit der Digital Marketing Suite (DMS) das Marketing-Tool nun auch hierzulande an.

AdJug, bisher Vermarkter von Online-Werbeplätzen, gibt es so in dieser Form bald nicht mehr. Das Unternehmen heißt ab sofort IgnitionOne Deutschland und rückt unter das Dach der internationalen IgnitionOne Group. Auch eine Neuaufstellung ist mit im Gepäck: Zusätzlich zu bisherigen Services soll im Zuge der Umfirmierung die Produktpalette der Digital Marketing Suite (DMS) von IgnitionOne schrittweise auch den Kunden in Deutschland zur Verfügung stehen. Mithilfe des Online-Marketing-Tools sollen Werbungtreibende die Planung und Durchführung ihrer Kampagnen direkt verwalten und verbessern können. Dazu zentralisieren die Nutzer mit der cloud-basierten Plattform ihr Kampagnen-Management. Über diese Plattform werden Online-Werbekampagnen aufgesetzt, optimiert, ausgewertet und verwaltet. Der "Engagement Scoring Algorithm“ ermittelt dann den Wert eines Besuchers auf der Website.

Eddie Meisel, bisheriger Geschäftsführer von AdJug, führt künftig die IgnitionOne Deutschland. Der Standort in München bleibt auch weiter bestehen. Alle Mitarbeiter sollen übernommen und in den neuen Geschäftsablauf integriert werden. Jan-Philipp Kröll verantwortet als Director Sales die Sparte Programmatic Display, Matthias Hahn (Director Media) übernimmt den Produktbereich Marketing Automation inklusive Conversion Optimization. Er wird außerdem für Programmatic Media Buying zuständig sein. Wolfgang Kirschner steuert als Director Account Management den Part Cross Channel Attribution und Search.

Vor gut zwei Jahren hatte IgnitionOne AdJug übernommen. Damals besaß Tomorrow Focus noch Anteile an AdJug in Höhe von 55,86 Prozent. Diese reduzierten sich durch den Kauf auf 20 Prozent, heute ist der Münchner Vermarkter nicht mehr an dem Unternehmen beteiligt. Die damaligen restlichen 80 Prozent fielen so in die Hände von IgnitionOne - damals noch unter dem Mutterkonzern, dem japanischen Werbeunternehmen Dentsu. Bereinigt um die veräußerte Adjug-Gruppe konnte Tomorrow Focus im Geschäftsjahr 2012 den Umsatz im Advertising-Segment um neun Prozent auf 27,3 Millionen Euro steigern.

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