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VZ-Netzwerke steigern Umsatz

VZ-Netzwerke steigern Umsatz Netzwerke erstmals in den schwarzen Zahlen

Die VZ-Netzwerke haben im Geschäftsjahr 2010 ihren Umsatz gegenüber dem vergangenen Jahr um 60 Prozent gesteigert und arbeiten damit im zweiten Halbjahr 2010 erstmals profitabel.

Das Unternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck erzielte im Zeitraum von Juli bis Dezember 2010 einen Umsatz von rund 30 Millionen Euro. "Damit haben wir endgültig die Frage beantwortet, ob man mit sozialen Netzwerken tatsächlich Geld verdienen kann", sagte CEO Clemens Riedl. "Hinter diesem Erfolg steht das komplette VZ-Team, das unser Unternehmen in einem hart umkämpften Markt noch stärker als bisher etablieren konnte."

Zu schaffen macht den VZ-Netzwerken vor allem die weltweite Dominanz von Facebook, das ständig Technik und Design überarbeitet. Gestern hat das Netzwerk seine neue Profilanzeige vorgestellt. Im neuen Design erscheinen die wichtigsten Informationen an oberster Stelle unter dem Namen. Fotos werden stärker in den Mittelpunkt gerückt.

Die deutschen VZ-Netzwerke versuchen ihrerseits, in Deutschland schneller als Facebook einen kostenlosen virtuellen Telefondienst in ihr Angebot zu integrieren. Das sagte Riedl dem Handelsblatt. "Der Nutzer kann festlegen, wie er von seinen Freunden erreicht werden will: ob per Sprache, Videotelefonat, Chat oder Mail. Wir wollen die Telefonnummer für VZ-Nutzer überflüssig machen." Den Kampf gegen den US-Konkurrenz hat er aufgegeben: "Wir beschränken uns auf eine Nische."

Vor kurzem ist es den VZ-Netzwerken gelungen, das Bundesinnenministerium von sich zu überzeugen. Zur Einführung des neuen Personalausweises startete die Behörde eine Kampagne, in deren Zentrum das Edelprofil von Erika Mustermann stand.

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