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Murdoch will Newsseiten kostenpflichtig machen

Murdoch will Newsseiten kostenpflichtig machen

Nachdem Rupert Murdochs Medienkonzern News Corporation einen Umsatzeinbruch von 50 Prozent im vergangenen Quartal hinnehmen muss, will der Medienmogul die Webseiten seiner Zeitungen kostenpflichtig machen.

Die Nachrichtensparte mit den Zeitungen "New York Post", "Times" und dem "Wall Street Journal" erreichte im dritten Quartal des Geschäftsjahres nur knapp die schwarzen Zahlen. Ursächlich für die rückläufigen Zahlen seien vor allem ausbleibende Werbeeinnahmen. Jetzt will Murdoch die Newsseiten der Zeitungen auf ein Paidcontent-Modell umstellen. "Das bezahlte Webinhalte funktionieren, zeigt das Beispiel des 'Wall Street Journal'", sagt der Konzernchef dem Guardian. Er plane eine Umsetzung im Laufe des Jahres.

Das Unternehmen erwirtschaftete im zurückliegenden Quartal einen operativen Gewinn von 755 Millionen US-Dollar und damit 47 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich ging der Umsatz um fast 16 Prozent auf 7,37 Milliarden US-Dollar zurück.

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