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Neues Bezahlmodell für New York Times

Neues Bezahlmodell für New York Times Wer viel lesen will, muss zahlen

Die New York Times nimmt die wachsende Beliebtheit von E-Readern und Tabletrechnern als Chance wahr und stellt die Wiedereinführung eines Bezahlmodells für ihre Inhalte in Aussicht. Dementsprechend soll in Zukunft nur eine bestimmte Anzahl von Artikeln frei zum Lesen im Netz verfügbar sein.

"Unsere Leserschaft im Internet ist treuer und sehr viel größer geworden. Es sind 43 Millionen im Monat. Das versetzt uns in die Lage, ein mengenabhängiges Modell einzuführen“, sagte Janet Robinson, Vorstandschefin der New York Times gegenüber der Zeit. Leser können weiterhin kostenlos auf eine bestimmte Anzahl von Artikeln der New York Times zurückgreifen. Sei diese überschritten, müsse der Leser für weitere Meldungen berappen.

Nach eigenen Angaben kommen bereits 26 Prozent des Umsatzes der New York Times aus Online- und Mobilaktivitäten. Und dieser Bereich lege kontinuierlich um zwei bis drei Prozentpunkte zu. "Da nun Geräte wie das iPad populär werden, sehe ich noch mehr Chancen. Werbetreibende nehmen das neue Umfeld an", so Robinson weiter.

Die New York Times hatte bereits im Januar 2010 über die Einführung eines mengenabhängigen Bezahlmodells nachgedacht.

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