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Ask gibt eigene Websuche auf

Ask gibt eigene Websuche auf Konzentration aufs Frage-Antwort-Geschäft

Ask stellt seinen Dienst als Suchmaschine ein und will nach neuer Strategie keine unabhängige Websuche mehr anbieten. Ein Teil seiner Belegschaft fällt der Umorientierung des Internetunternehmens zum Opfer.

Das Unternehmen wolle sich in Zukunft ausschließlich auf das Beantworten von Fragen konzentrieren, heißt es im Firmenblog. "Leider bedeutet diese Konzentration, dass wir davon absehen müssen, in Projekte außerhalb unseres Ziels, Nutzer mit den besten Antworten auszustatten, zu investieren. Dazu gehört auch die riesige Kapitalinvestition, die für den Ausbau der algorithmischen Websuche benötigt würde", so Ask.com-Präsident Doug Leeds im Firmenblog.

Die neue Strategie verlange keine personelle und finanzielle Investition in die unabhängige Websuche - somit trenne man sich jetzt von 130 Mitarbeitern und schließe die Niederlassungen in Edison (USA) und Hangzhou (China). Stattdessen investiere man in Ausbau und Ausführung der Frage-Antwort-Strategie und ziehe die Entwicklungsressourcen im Firmenhauptsitz in Kalifornien zusammen.

Ask war unter dem Namen Ask Jeeves seit 1996 eine der bekanntesten Suchmaschinen im Netz, doch Google, Yahoo und Co. liefen dem Antworten-Butler den Rang ab. Das Frage-Antwort-Portal hat bereits eine länger andauernde Vereinbarung mit Google zum Betrieb der Suchanzeigen auf den Ask-Seiten. Businessinsider vermuten, dass die Websuche auf Ask in Zukunft ebenfalls von dem Suchgiganten gestellt werden wird.

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