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Kartellbeschwerde gegen Google

Kartellbeschwerde gegen Google

Verleger und Konkurrenzunternehmen haben sich gegen Google zusammengeschlossen und eine Beschwerde gegen das Suchmaschinenunternehmen beim Bundeskartellamt eingereicht. Streitpunkt ist nach wie vor die Forderung der Verlage, an den Einnahmen aus Textanzeigen beteiligt zu werden.

Das teilte der Internetkonzern auf Anfrage in Hamburg mit, berichtet sueddeutsche.de. Mit von der Partie seien bei der Initiative unter anderem auch das Bewertungsportal Ciao und Stadtplandienst Euro-Cities. Euro-Cities hatte bereits im letzten August das Bundeskartellamt eingeschaltet. Die Beschwerdeführer wollen nicht nur an den Werbeumsätzen beteiligt werden, die Google auf jenen Suchergebnisseiten erwirtschaftet, die Verlagsinhalte anzeigen, sondern zudem wissen, wie die Reihenfolge der Suchanzeigen zustande kommt.

"Wir sind natürlich gern bereit, dem Bundeskartellamt unsere Produkte und Geschäftspraktiken zu erklären, und wir sind davon überzeugt, dass sie den deutschen und europäischen Gesetzen entsprechen", zitiert sueddeutsche.de Google-Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck. Weltweit habe Google für das Anzeigen externer Inhalte bereits 4,2 Millionen Euro an Verleger ausgezahlt.

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