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Comeback für Myspace?

Comeback für Myspace? iTunes und Spotify als Vorbild

Im Juni übernahm Specific Media das kränkelnde Netzwerk Myspace. Seitdem wird überlegt, wie man den Laden wieder auf Vordermann bringen und dem Mitgliederschwund etwas entgegensetzen kann. Der neue Eigner orientiert sich dafür an Musikdiensten wie iTunes, Spotify oder Vevo.

Noch in diesem Jahr will Myspace ein großes Comeback wagen. Statt am mittlerweile übermächtigen Netzwerk-Konkurrenten Facebook will Specific Media sich beim Relaunch an Portalen und Diensten aus dem Musikbereich messen wie zum Beispiel der Musikverkaufsplattform iTunes, dem Streamingdienst Spotify oder dem Videoportal Vevo.

Dabei besinnt sich Myspace vor allem auf seine Wurzeln im Musik-Business. "Keine andere Musikplattform kann sich heutzutage auf eine solche Fülle von Partnerschaften berufen, wie wir sie mit den vier großen Plattenlabels sowie mit Millionen von unabhängigen Künstlern und den entsprechenden Musikbibliotheken haben", sagte Al Dejewski, neuer VP Global Marketing bei Myspace zu Adage. Dementsprechend plane man einen Relaunch noch in diesem Jahr, für den neben zwei Branding-Agenturen auch zahlreiche Prominente und bekannte Marken engagiert werden sollen.

Im Juni 2011 war Myspace von Specific Media für 35 Millionen US-Dollar aufgekauft worden. Popstar Justin Timberlake wird als Anteilseigner ebenfalls im Musiknetzwerk mitmischen und versuchen, Myspace auf den richtigen kreativen Kurs zu bringen.

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