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Goldman Sachs will Gelder für Groupon sammeln

Goldman Sachs will Gelder für Groupon sammeln Größter Börsengang nach Google

Jüngsten Bewertungen zufolge ist das Gutscheinportal Groupon 15 Milliarden US-Dollar wert. In den nächsten Monaten will das 2008 gegründete Start-up an die Börse gehen. Federführend dabei sein will die Bank Goldman Sachs, deren Chef Lloyd Blankfein dafür persönlich bei den Gründern warb.

Mit der Erstnotierung möchten die Groupon-Gründer Eric Lefkofsky und Andrew Mason etwa eine bis anderthalb Milliarden US-Dollar an Investitionen einsammeln. Damit könnte Groupon als erstes ein spektakulärer Börsengang  gelingen. Analysten rechnen sogar mit dem zweitgrößten seit Google. Noch im Dezember 2010 bot der Internetkonzern sechs Milliarden US-Dollar für Groupon, doch die Gründer lehnten ab. Die Firma soll inzwischen weltweit mehr als 50 Millionen Kunden haben. Im vergangenen Jahr sorgten diese für einen Umsatz von etwa zwei Milliarden US-Dollar. Nach unternehmenseigenen Angaben arbeite man in den USA bereits profitabel, in den anderen Ländern jedoch noch nicht.

Google ging im Jahr 2004 an die Wall Street und war bereits nach dem ersten Handelstag 27 Milliarden US-Dollar wert. Diesen Wert wird Groupon auch mit der Unterstützung von Goldman Sachs nicht übertreffen. Das renommierte Bankhaus hat stieg bereits bei Facebook ein und verpflichtete sich, 1,5 Milliarden US-Dollar einzusammeln. Die Angebote für die Anteile erreichten eine Summe von mehreren Milliarden US-Dollar, berichtet die FTD in ihrer Montagsausgabe.

Noch spannender dürfte der Börsengang von Facebook werden. Mit dem Börsengang des sozialen Netzwerks rechnen die Finanzexperten im Jahr 2012. Dann könnte der Wert des Unternehmens sich sogar von 50 auf 100 Milliarden US-Dollar verdoppeln.

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