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Änderungen bei Spieleplattform zynga.com

Änderungen bei Spieleplattform zynga.com Kein Facebook-Zwang

Die Spieleplattform zynga.com gibt es seit einem Jahr - und genau so lange hat es auch gedauert, bis der Social-Gaming-Anbieter sich wie geplant von Facebook emanzipiert hat und jetzt die Zwangsverbindung mit dem sozialen Netzwerk auflöst.

Zynga bringt Änderungen auf seiner Web-Plattform zynga.com: Online-Gamer müssen sich in Zukunft nicht mehr über Facebook Connect in die Spielplattform einloggen. Stattdessen erhalten sie ein Zynga-Konto. Facebook Connect wird dagegen optional, berichtet Techcrunch. Die Integration der Spiele auf Facebook ist weiterhin möglich - aber kein Zwang.

Mit diesem Schritt unterstreicht der Gaming-Anbieter seine Pläne, unabhängiger von Facebook zu werden: Die Spielaktivitäten von Zynga sind nicht mehr ausschließlich auf die sozialen Netzwerkfunktionen von Facebook ausgerichtet. Zu diesem Zwecke hatte Zynga seine eigene web-basierte Plattform eingerichtet, auf der Gamer sowohl die Zynga-Games spielen, als auch Spiele von externen Entwicklern. Außerdem gibt es auch bei zynga.com soziale Funktionen wie Chat und Multiplayer-Optionen.

Die eigene Plattform hatte Zynga im März 2012 gestartet. Die Abkopplung von Facebook war bei den Anlegern des börsennotierten Unternehmens jedoch nicht gut angekommen - seit vergangenen Sommer befinden sich die Aktienkurse von Zynga auf dem Abrutsch.

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