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Einsatz von virtuellen Währungen in der realen Welt (Foto: istock/MCCAIG)

Einsatz von virtuellen Währungen in der realen Welt Facebook-Credits bleiben virtuell

Können wir künftig mit virtuellen Währungen reale Geschäfte tätigen? Gerd Leonhard, CEO von The Future Agency, glaubt daran - die internetworld.de-Leser sind nicht überzeugt.

"Wir werden tatsächlich unseren Vermieter mit Facebook-Credits bezahlen können", sagte Leonhard vergangene Woche auf dem Online Handel 2011 in Bonn. Nur gut ein Drittel der Teilnehmer einer internetworld.de-Umfragen, nämlich 38 Prozent, stimmt ihm zu.

Mehr als die Hälfte der Befragten ist davon überzeugt, dass virtuelle Währungen auch künftig nicht in der realen Welt als Zahlungsmittel akzeptiert werden. An der Umfrage nahmen 114 Personen teil.

Facebook möchte unterdessen seine Zahlungsmethode Credits zum exklusiven Zahlungsmittel für Games machen. Die Vereinheitlichung der Game-Währung soll sowohl für Nutzer wie auch für Developer von Vorteil sein, argumentiert das Netzwerk: Ein einheitliches Bezahlsystem erleichtere den Nutzern das Kaufen von Spielwährungen verschiedener Anbieter - und ziehe so mehr Spieler an. Zudem könne Facebook für die virtuelle Währung entsprechend im Netzwerk werben.

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