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Demand Media startet mit einem Plus von 33 Prozent

Demand Media startet mit einem Plus von 33 Prozent Erfolgreicher Börsengang für die Inhaltefabrik

Demand Media hat einen guten Start an der US-Börse hingelegt. Der Aktienkurs stieg am ersten Handelstag um 33 Prozent auf 23 US-Dollar pro Aktie. Damit wird das Unternehmen nun mit 1,87 Milliarden US-Dollar bewertet.

Dieser Auftakt überraschte selbst Demand-Media-Chef Richard Rosenblatt, dessen Erwartungen an den Unternehmenswert deutlich übertroffen wurden. Er hatte ursprünglich vor, 8,9 Millionen Aktien zu einem Preis von 14 bis16 US-Dollar pro Stück auszugeben, um damit 138 Millionen US-Dollar zu erlösen. Die platzierten Anteile bringen dem Konzern nun Einnahmen in Höhe von 151 Millionen US-Dollar.

Das Unternehmen wurde im Jahr 2006 von dem Myspace-Manager Rosenblatt gegründet worden und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 200 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen ermittelt häufige Suchbegriffe und platziert entsprechende Inhalte, mit dem Ziel, möglichst viele Treffer in den Ergebnislisten von Google zu erlangen, um so eine hohe Reichweite für Werbung zu erreichen. Dabei greift es nach eigenen Angaben auf rund 13.000 freie Mitarbeiter zurück, die täglich bis zu 4.500 neue Inhalte ins Netz stellen.

Das Geschäftsmodell ist umstritten, da das Unternehmen stark von Google abhängig ist. Sollte der Internekonzern seinen Suchalgorithmus ändern, könnten die Einnahmen von Demand Media versiegen.

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