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Armstrong gibt zehn Millionen US-Dollar für AOL-Aktien aus

Armstrong gibt zehn Millionen US-Dollar für AOL-Aktien aus Mit Eigeninitiative Vertrauen schaffen

AOL-Chef Tim Armstrong ist überzeugt vom neuen Kurs des Onlineportals. Deshalb hat er Aktien seines Unternehmens im Wert von rund zehn Millionen US-Dollar gekauft.

Insgesamt hat er 477.000 Aktien zu 20,97 US-Dollar erworben und damit seinen Anteil am Unternehmen auf rund vier Prozent erhöht. Mit dieser Aktion hofft Armstrong das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Offen bleibt jedoch die Frage, ob Armstrong sich des Insider-Handels schuldig macht, wenn der Aktienkurs in den nächsten Monaten kräftig anzieht. Andernfalls könnte man die Beteiligung von Armstrong auch als Indiz für eine länger anhaltende Phase ohne jegliche Veränderung werten.

Armstrong übernahm im April 2009 den Chefsessel bei AOL. Er hat in der Folge das Unternehmen komplett umgekrempelt und sich von vielen Bereichen getrennt, die einst wichtig waren. AOL will in Zukunft vor allem als Inhaltelieferant in Erscheinung treten. Derzeit entstehen rund 40.000 Beiträge pro Monat. Um diese Zahl weiterhin zu steigern, hat AOL in der vergangenen Woche das Meinungsmagazin Huffington Post für 315 Millionen US-Dollar übernommen. Daraufhin ging der Kurs der AOL-Aktie um rund sechs Prozent zurück.

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