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AOL-Tochter Huffington Post Deutschland-Launch verzögert sich erneut

Der Launch des deutschen Ablegers der US-amerikanischen Online-Zeitung Huffington Post wird abermals verschoben. Der Grund: Die AOL-Tochter findet keinen geeigneten Medienpartner für eine Kooperation.

Die Online-Zeitung Huffington Post will eine deutsche Länderversion starten und ist darum auf der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner aus der Medienbranche. Doch den zu finden scheint schwieriger als bisher angenommen: Schon mehrere deutsche Großverlage, darunter Axel Springer, Burda und Spiegel, haben bereits abgelehnt - offenbar verlangt AOL zu viel Geld von den potentiellen Partnern.

Der deutsche Markt ist der letzte der großen europäischen Märkte, der der Huffington Post noch fehlt; in Spanien, Frankreich und Italien ist das Blatt bereits vertreten. Laut Jimmy Maymann, CEO der Huffington Post, werden weiterhin Gespräche geführt, auch mit Medienhäusern in Österreich und der Schweiz. Sollte sich bis Herbst dieses Jahres noch kein geeigneter Partner gefunden haben, will Maymann den Launch im Alleingang wagen. Als Starthilfe kann er dabei immerhin auf die deutsche AOL-Seite vertrauen, die immerhin noch rund drei Millionen Besucher pro Monat verzeichnen kann. Als Wunschtermin für den Deutschland-Start nennt Maymann September oder Oktober.

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