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Gewinnstatistik für Start-ups

Gewinnstatistik für Kapitalgeber Da freut sich der Investor

In eine Neugründung 25 Millionen US-Dollar Kapital stecken und die Firma anschließend für 200 Millionen US-Dollar verkaufen - wenn das keine Erfolgsstory für Investoren ist. Und dabei handelt es sich um Durchschnittswerte für jene Start-ups gelten, die aus den Kinderschuhen herausgekommen sind und sich später gewinnbringend verkaufen ließen.

Eigentlich ist Crunchbase eine Art Branchenverzeichnis für den IT-Bereich. Ein Blick auf die bei dem Ableger von Techcrunch verzeichneten Start-up-Verkäufe aus aller Welt offenbart interessante Einblicke. Im Durchschnitt sammelten die Start-ups 25,3 Millionen US-Dollar Kapital ein, bevor sie zu einem Durchschnittspreis von 196,8 Millionen US-Dollar verkauft wurden. Schön für die Investoren: Das ergibt nämlich einen Profit 676 Prozent!

Bei den an die Börse strebenden Unternehmen sieht es dagegen anders aus, auch wenn die Summen jeweils höher sind. Im Durchschnitt sammelten die Unternehmen vor ihrer Erstemmission 580,3 Millionen US-Dollar Kapital ein und waren anschließend 2,3 Milliarden US-Dollar wert - das entspricht einer Kapitalrendite von 303 Prozent.

Die Auswertung bezog alle auf Crunchbase aufgelisteten Unternehmen ein, die zehn Jahre oder jünger sind und in den letzten fünf Jahren veräußert wurden oder an die Börse gingen.

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