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bing speichert Nutzerdaten künftig kürzer

bing speichert Nutzerdaten künftig kürzer

Unter dem Druck europäischer Behörden hat Microsoft bekanntgegeben, die IP-Adresse der bing-User künftig sechs statt bisher 18 Monate zu speichern.

"Wir denken, dass unser dieser Schritt das richtige Gleichgewicht zwischen der Weiterentwicklung der Suche und dem Datenschutz für unsere Nutzer erzielt", schreibt Reese Solberg, Privacy Manager bei bing, in einem Blogbeitrag. Wie bisher würden Infos über den Acount und über das Userverhalten getrennt. Nach einem halben Jahr werden dann die IP-Adresse und alle damit verbundenen Daten gelöscht.

Mit dieser Richtlinie, die in den nächsten zwölf bis 18 Monaten umgesetzt werden soll, erfüllt Microsoft eine neue Vorgaben der europäischen Kommission.

Google anonymisiert seine Userdaten nach neun Monaten und speichert die IP-Adressen ebenfalls 18 Monate. Yahoo anonymisiert alle Nutzer Daten nach 90 Tage und löscht zum gleichen Zeitpunkt auch die IP-Adresse.

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