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BVDW-Studie über E-Recruiting (Foto: istockphoto.com/AlexRaths)

BVDW-Studie über E-Recruiting Bedeutung des Internets für Mitarbeitersuche wächst

Vor dem Bewerbungsgespräch liegt die Stellenanzeige

Vor dem Bewerbungsgespräch liegt die Stellenanzeige

Die eigene Webseite ist immer noch das wichtigste Instrument bei der Mitarbeitersuche, gefolgt von persönlichen Empfehlungen, Business- sowie sozialen Netzwerken und Stellenbörsen. Wo einen Job ausgeschrieben wird, hat jedoch deutlichen Einfluss auf die Qualität der Bewerbungen.

Die Bedeutung des Internets für die Mitarbeitersuche wird weiter wachsen, hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) für seinen "Trend in Prozent" ermittelt - jedenfalls wenn es um die Onlinebranche und die Suche nach festangestellten Fachkräften geht. In den kommenden zwei Jahren soll der Anteil jener, die Bewerbersuche im Netz für wichtig halten, von 89 Prozent auf 96 Prozent steigen. Noch stärker soll die Bedeutung von E-Recruiting bei Auszubildenden (von 56 Prozent auf 82 Prozent) und beim Top-Management wachsen (von 45 Prozent auf 65 Prozent). Auch bei Praktikanten und Werkstudenten wird E-Recruiting immer wichtiger, hier steigt der Prozentsatz von 67 Prozent auf 79 Prozent. Bei Trainees und Volontären soll sich der Anteil von 77 Prozent auf 86 Prozent erhöhen.

Fast alle Unternehmen schreiben Stellen auf ihrer eigenen Webseite aus (95 Prozent) aus, 89 Prozent verlassen sich auf Empfehlungen, 79 Prozent aus Business- und 76 Prozent auf soziale Netzwerke. Branchenspezifische Jobbörsen nutzen 68 Prozent der Befragten, allgemeine Stellenportale 65 Prozent.

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Bewerbungen, die auf Stellenanzeigen in Jobbörsen eingehen, sind qualitativ besser als Bewerbungen auf Stellenanzeigen in Business- und sozialen Netzwerken.

An der Umfrage des BVDW "Trend in Prozent" beteiligten sich 80 Personalverantwortliche, unter anderem von Internetagenturen, Onlinevermarktern, Portalbetreiber/Publisher und Onlinehändlern.

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