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Pinterest startet Monetarisierung

Pinterest will Monetarisierung starten Anzeigen auf der Pinnwand

Vier Jahre gibt es Pinterest schon. Die Monetarisierungsanstrengungen des Dienstes sollen jetzt in die Realität umgesetzt werden. Auf der virtuellen Pinnwand werden bald neben den Nutzer-Fotos auch Anzeigen festgetackert.

Die Werbeaktivitäten auf Pinterest gehen zunächst mit einem Test innerhalb der Suche los. Das Unternehmen will Werbekunden schlicht dafür zahlen lassen, dass ihre Beiträge als "Promoted Pins" hervorgehoben erscheinen. Denkbar ist also, dass unter den angezeigten Ergebnissen zu einem Suchbegriff auch Angebote von Werbekunden präsentiert werden.

Pinterest-Gründer und -CEO Ben Silberman beeilte sich jedoch, in einem Beitrag im den Nutzern zu versichern, dass man die Anzeigen so dezent wie möglich in die Pinnwand eingliedern wolle. Werbung solle geschmackvoll und relevant sein. Das schließe Banner-Anzeigen und Pop-ups aus. Außerdem werde man bezahlte Fotos deutlich als solche kennzeichnen und auf das Feedback der Nutzer hören. Für den Anfang werde man ein paar Pins in den Suchergebnissen und verschiedenen Kategorie-Strängen testen.

Seit geraumer Zeit arbeitet Pinterest hart daran, über verschiedene Verbesserungen mehr User auf seine Seiten zu bringen - und mit der wachsenden Usergemeinde sich auch attraktiver als Werberaum für kommerzielle Nutzer zu machen. Zuletzt hatte das Unternehmen neue Benachrichtigungen eingeführt, die die Nutzer darüber informieren, wenn sich die Preise ihrer festgepinnten Artikel verändern. Das Pinterest-Konzept fand auch bei anderen Unternehmen Anklang. So hat beispielsweise der Internetmarktplatz Amazon mit seinen Collections eine Einkaufshilfe nach Vorbild von Pinterest angelegt.

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