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Betaphase bald für Diaspora

Diaspora bald in der Betaphase "Anti-Facebook" für alle

Diaspora ist der Name eines Netzwerkprojektes, das seinen Nutzern maximale Kontrolle über seine Daten und Privatsphäre verspricht und damit eine Alternative zu Facebook werden möchte. Das von vier Studenten gegründete soziale Netzwerk geht demnächst in die öffentliche Betaphase.

Ein Jahr lang Alpha-Test ist vorüber. Diaspora will jetzt in die Betaphase gehen und visiert eine Öffnung des Projekts für interessierte Unternehmen und Privatpersonen an. In der Zwischenzeit hat das Projekt unter anderem Finanzierung in Form von Spenden in Höhe von 200.000 US-Dollar eingesammelt.

Das Konzept des Netzwerks beruht vor allem darauf, Diaspora quelloffen anzulegen. Darüber hinaus wollen die Projektgründer, Ilya Zhitomirskiy, Daniel Grippi, Maxwell Salzberg und Raphael Sofaer, ihr Netzwerk frei von Werbung und Kommerz halten. "Diaspora ist eine Non-Profit-Organisation, die sich allein über Spenden finanziert. Jeder soll seine persönlichen Daten selber besitzen und verwalten können und ganz genau bestimmen, welche Inhalte er wem zugänglich macht", so der deutsche Diaspora-Sprecher Falko Kraft zur Zeit.

In Letzterem ähnelt Diaspora dann auch Google+, das die Nachrichtenverbreitung auf seinem Netzwerk über die Circles regelt. Daten, die bereits auf Facebook vorhanden sind, sollen aber auch auf das Konkurrenznetzwerk herübergezogen werden können.

In den vergangenen Tagen machte Diaspora allerdings traurige Schlagzeilen. Der 22-jährige Mitgründer Ilya Zhitomirskiy ist überraschend am 13. November 2011 gestorben.

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