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Brands in (E)Motion (Foto: istockphoto.com/photka)

Brands in (E)Motion Jeder Spot tickt anders

Eine vermarkterübergreifende Grundlagen-Studie von Interactive Media, United Internet Media und Yahoo Deutschland hat die Wirkung von unterschiedlichen Bewegtbildformaten untersucht. Ergebnis: Video Ads steigern die Werbewirkung, doch die unterschiedlichen Formate zahlen unterschiedlich auf die Kampagnenziele ein.

Die insgesamt beste Werbewirkung mit Blick auf die drei Wirkungsparameter Awareness, Image und Impact erzielten laut der Studie "Brands in (E)Motion" Inpage-Formate, die entweder auf einer Website in den Content integriert (Medium Rectangle) oder großformatig nach einem E-Mail-Logout angezeigt werden. Die Werbewirkung konnte hier gegenüber der Kontrollgruppe um 13 Prozent gesteigert werden. Mit einem Plus von elf Prozent folgten Bridge Ads. Dieses relativ neue Werbeformat wird beim Wechsel von einer Website zur anderen eingespielt. Rang drei (plus sechs Prozent) geht an die Instream-Formate, die vor dem eigentlichen Content laufen. 

Große Unterschiede offenbarten die Formate aber in Bezug auf die klassischen Wirkungsparameter Awareness, Image und Impact. So leisten Inpage-Formate den höchsten Beitrag zu einem positiven Imagetransfer, da sie den User beim Surfen nicht ungewollt unterbrechen.

BridgeAds und Instream-Formate dagegen, liegen in puncto Aufmerksamkeit vorne. Allerdings bekommen die Instream-Formate Punktabzüge beim Imagetransfer, da sie – anders als das BridgeAd - nicht übersprungen beziehungsweise geschlossen werden können.

"Das zentrale Fazit der Studie ist, dass Video-Werbung in keiner Mediastrategie mehr fehlen darf. Deutlich wird aber auch, dass eine maximale Wirkungsleistung und Kampagneneffizienz nur dann erreicht wird, wenn man die volle Bandbreite der zur Verfügung stehenden Video-Platzierungen nutzt", sagt Heiko Genzlinger, stellvertretender Geschäftsführer und Commercial Director von Yahoo. "Die leistungsstärksten und aufgrund ihrer Akzeptanz bei den Nutzern für das Markenimage von Unternehmen gewinnbringendsten Formate sind gerade diejenigen, die nicht in Video-Content eingebunden sind. Das ist ein eindeutiges Ergebnis", ergänzt Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media.

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