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AKQA-Gründer auf der next 2012

AKQA-Gründer auf der next 2012 "Schafft Wunder statt Werbung"

Die beiden Gründer von AKQA Ajaz Ahmed und James Hilton stellen in ihrer Keynote am Morgen des zweiten Tages auf der next 2012 einige Regeln für die digitale Markenführung und Werbung vor.

Dabei handele es sich nicht um Gesetze, die streng befolgt werden müssten. Es seien vielmehr Gesetzmäßigkeiten, die sich aus der Betrachtung vieler Kampagnen ableiten ließen.

Veränderung ist der wichtigste Motor in der Werbung. Man müsse stets die bekannten Pfade verlassen, um wirklich kreative neue Ansätze zu finden. In der digitalen Welt sei es einfacher, Dinge auszuprobieren, als darüber zu diskutieren. "Innovationen sind per Definition Experimente mit unbekanntem Ausgang", sagt Hilton.
Mit allem, was eine Marke macht, werde eine Geschichte erzählt. Deshalb sei eine wirklich gute Geschichte so wichtig. Die beste Werbung sei keine Werbung, meint Ahmed. Bequemlichkeit sei der Feind des Richtigen. Man müsse die eigene Komfortzone verlassen, um spannende Ideen zu erhalten und diese umzusetzen. 
Marken sollten alles daran setzen, "Wunder" zu kreieren. Man müssen die Menschen ernst nehmen und ihnen mit Respekt begegnen. "Suchen Sie nicht nach den naheliegendsten und einfachsten Lösungen", raten die beiden. Man müsse immer versuchen in größeren Dimensionen zu denken. "Alles, was wir bei AKQA beginnen, hat eine Vision", erklärt Hilton. Dieses oftmals unerreichbare Ziel muss ganz am Anfang definiert werden. Nur so sei es möglich immer wieder Innovationen hervorzubringen.

Diese Regeln veranschaulicht AKQA-Gründer Hilton auch in dem Buch "Velocity". Es entstand in Zusammenarbeit mit dem Vice President of Digital Sport Nike Stefan Olander und ist als E-Book und Taschenbuch bereits erhältlich.

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