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Michael Hartwig wird neuer Geschäftsführer von eprofessional

Michael Hartwig wird neuer Geschäftsführer von eprofessional Offen für strategische Partnerschaften

Die Performancemarketing-Agentur eprofessional hat einen neuen Chef: Michael Hartwig übernimmt die Geschäftsführung von Martin Hubert. Der 38-Jährige kommt vom Mutterkonzern zanox, wo er seit Mai 2011 Marketing und Unternehmenskommunikation verantwortete. Mit INTERNET WORLD Business sprach Hartwig über eine engere Anbindung an zanox, Risiken und persönliche Ziele.

Herr Hartwig, was hat Sie an der neuen Aufgabe gereizt?

Michael Hartwig:  Die technologischen Entwicklungen im Performance Display, bei Facebook, Google und Co versprechen viel Dynamik im Werbemarkt. Daraus Lösungen und Angebote für Werbungtreibende zu entwickeln, reizt mich.

Sie kommen von zanox. Wird eprofessional nun enger an den Mutterkonzern angebunden?

Hartwig: Wir sind ja bereits mit zanox verbunden und werden immer da, wo es sinnvoll ist, Kunden ganzheitlich betreuen. Auch im Bereich Sales und Service sehe ich bisher wenig genutzte Synergien. Aber eins ist ganz klar: eprofessional ist eine starke Dienstleistungsmarke im Markt und das soll auch so bleiben.

Worin sehen Sie die Chancen und Risiken für das Unternehmen in der Zukunft?

Hartwig: Der Aufklärungsbedarf bei den Werbungtreibenden ist nach wie vor riesengroß. Dabei spreche ich nicht nur von den noch immer sehr klassisch ausgerichteten Marketeers. Auch diejenigen, die im Online-Business aktiv sind, suchen Orientierung. eprofessional kann hier mit seiner Beratungskompetenz punkten. Allerdings halte ich es für wichtig, auch über die richtigen strategischen Partnerschaften, gerade in technologischer Hinsicht, nachzudenken. Da sind wir für den Dialog offen.

Welche Ziele verfolgen Sie?

Hartwig: Ich möchte das Portfolio von eprofessional weiter ausbauen und mit Zukunftsthemen wie Social Media und Real-Time-Advertising am Markt Akzente setzen. Mein Blick richtet sich da neben den Unternehmen aus dem Axel Springer Umfeld auch in Richtung Markenartikler sowie die Automobil- und FMCG-Branche.

Inwiefern unterscheidet sich Ihre Strategie von der Martin Huberts?

Hartwig: Unter Martin Huberts Führung hat eprofessional sein Leistungsspektrum in den vergangenen Jahren erfolgreich ausgebaut und so die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen. Jetzt ist es wichtig, bereits angestoßene Themen zügig auf die Straße zu bringen und so neues Geschäftspotenzial zu erschließen.

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