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Personalführung im Bereich Social Media

Personalführung im Bereich Social Media Der Mitarbeiter als Botschafter

Ein Unternehmen soll in Social Media aktiv werden. Doch wie nimmt es seine Mitarbeiter mit? Darüber sprach Ergin Iyilikci, Vice President Corporate Communications, Scout24,auf dem Internet World Kongress in München.

"Wir glauben, dass Social Media von Mitarbeitern verschiedener Abteilungen gemacht werden soll", erklärt Iyilikci. Dafür hat Scout24 ein Kompetenzzentrum mit zwei Vollzeitmitarbeitern gegründet, die ihre Kollegen beraten. Insgesamt seien für Projekte bis zu 15 Personen mit Social Media befasst. Diese stammten aus den Bereichen Kundenbetreuung, PR, Produktmanagement, Onlinemarketing, Personalführung und Communitymanagement. "Sie können sich als Unternehmen für oder gegen aktives Online-Reputations-Management entscheiden, aber Sie können sich nicht gegen ihre Online-Reputation entscheiden."

Da Mitarbeiter auch privat im Social web unterwegs seien, verschwimmen die Grenzen zwischen Beruflichen und Privatem. Das könne auch Krisen auslösen, obwohl Mitarbeiter mit besten Absichten handeln. Guidelines für die Mitarbeiter können hier helfen, rät Iyilikci. Bei der Gestaltung sollten die Angestellten in erster Linie ermutigt werden. "Wir möchten die Mitarbeiter sensibilisieren und ihnen Sicherheit gegen."

Social Media lasse sich nicht verbieten. "Da ist es besser, die Mitarbeiter offen und selbstbestimmt an die Netzwerke heranzuführen." Auch privat seien Angestellte eines Unternehmens als solche zu identifizieren, betont Iyilikci. "Ob sie das wollen oder nicht: Die Mitarbeiter haben eine Botschafterrolle." Er rät: Mitarbeiter sollten sich deshalb offen zu erkennen geben, die Reaktion auf Kritik der Unternehmenskommunikation überlassen, Meinung und Fakten trennen und jedem Social-Media-Kanal entsprechend reagieren.

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