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Eigene Themen setzen Nur mit langem Atem zum Blog-Erfolg

Shutterstock.com/igor.stevanovic
Shutterstock.com/igor.stevanovic

Die Reichweite von Unternehmensbeiträgen auf Facebook sinkt - für viele Firmen ein Grund, (noch) einmal über ein eigenes Blog nachzudenken. Was spricht dafür, was dagegen?

Es gibt viele Beispiele für gelungene Unternehmensblogs - das Daimler-Blog, das sich inzwischen bereits als Klassiker etabliert hat, oder das Blog des CRM-Anbieters Salesforce. Das Für und Wider eines Corporate Blogs hat Johannes Lenz, Corporate Blogger bei Akom360, auf der Social Media Conference in Hamburg zusammengefasst.

Zuerst zu den Chancen: Ein Blog kann

  • einer Firma Glaubwüdrigkeit verleihen
  • Dialoge anstoßen
  • Themen auf die Agenda bringen
  • das Image aufwerten
  • mit seinen Inhalten SEO-Maßnahmen unterstützen.

Damit das klappt, sind jedoch auch einige Faktoren nötig:

  • Mitarbeiter mit Zeit fürs und Lust am Bloggen
  • Unterstützung durch das Management
  • langfristiges und regelmäßiges Engagement

"Die Inhalte haben Sie alle in den Unternehmen", ist Lenz überzeugt. "Die Frage ist, wer bearbeitet sie, wer hat die Ressourcen?" Ein eigenes Blog habe gegenüber einer Facebook-Seite den Vorteil, dass alle Inhalte dem Unternehmen gehören. "Das Blog liegt bei dir, auf deinem Server - und das ist ein großes Plus." Facebook könne als Traffic-Lieferant genutzt werden. Wichtig sei, auf lange Sicht zu planen, denn: "Wunderdinge können von Blogs nicht erwartet werden, aber wenn man dran bleibt, hat man guten Erfolg."

Wie Marken Facebook einsetzen, um nicht nur ihr Image, sondern auch ihre Abverkaufszahlen zu verbessern, erklärte zuvor Nadine Neubauer vom sozialen Netzwerk.

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