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Startup-Hauptstadt Berlin

Startup-Hauptstadt Berlin Das kleine Silicon Valley?

Edial Dekker, CEO von Gidsy, einem Marktplatz für Aktivitäten, Felix Petersen Geschäftsführer der Meinungsplattform Amen und David Noel von Soundcloud diskutieren auf der next 2012 die Vorzüge des Standorts Berlin.

In Berlin sei das Klima für junge Unternehmen besonders gut. Hier gäbe es zwar nicht so viele große Unternehmen, die schon lange existieren, sagt Dekker. Dafür seien die Start-ups hier sehr gut miteinander vernetzt, ergänzt Petersen.

Investoren zu finden sei heutzutage eigentlich kein Problem mehr, wenn denn das eigene Geschäftsmodell wirklich gut ist, sagt der Amen-Chef. Auch Geldgeber aus den USA würden den Weg hierher finden, aber eben auch nach Bulgarien, wenn es dort ein interessantes Projekt gäbe. Berlin lasse sich aber nicht mit dem Silicon Valley vergleichen. Da gäbe es große Unterschiede, auch was die Zahl der Start-ups angeht, die für Investoren interessant sind.

Start-ups sollten nach Möglichkeit von Beginn an global Denken und ihr Produkt von vorn herein so konzipieren, dass es weltweit funktionieren könne, rät Dekker. "Wer ein heute ein weltweites Projekt startet, wäre ja blöd, wenn er das nicht in englischer Sprache macht", fügt Petersen hinzu.

Die meisten neuen Unternehmen und Projekte setzen auf Communities, um ihr Produkt weiterzuentwickeln. Dabei komme es darauf an, sich in erster Linie auf die vorhandenen Nutzer zu konzentrieren und nicht so sehr auf die, die den eigenen Dienst noch nicht nutzen, meint Petersen. Es gebe nicht die eine Onlinegemeinschaft. Stattdessen sei ein Trend hin zu privateren Netzwerken auszumachen, sagt Noel. Es entstünden rund um jeden Dienst keine private Onlinenetzwerke.

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