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Newslettermarketing für Shopbetreiber

Newslettermarketing für Shopbetreiber Händler müssen noch optimieren

E-Mailmarketing erlaubt es, Kunden direkt anzusprechen, doch ein großer Teil der deutschen Onlinehändler macht es seinen Kunden schwer, sich für den Newsletter anzumelden. Zudem versäumen viele, bei der Gelegenheit gleich die Interessen ihrer Kunden direkt abzufragen.

Eine E-Mail-Marketing-Benchmark-Studie von eCircle stellt fest, dass bei 40 Prozent der untersuchten Onlineshops das Abonnieren eines Newsletters nur schwer oder erst nach gezieltem Suchen zu finden ist. Eine tatsächliche Werbung von neuen Abonnenten findet demzufolge bei vielen Händlern nicht statt. Damit wird eine wichtige Möglichkeit zur Adressgenerierung wird vergeben.

In Deutschland liegt das Double-Opt-In-Verfahren mit 45 Prozent fast gleichauf mit dem Confirmed-Opt-In (55 Prozent). Beim Confirmed-Opt-In erhält der Newsletter-Empfänger nach seiner Anmeldung eine E-Mail, die ihm für den Fall einer versehentlichen Bestellung ein Opt-Out für den Newsletter anbietet. Reagiert der Nutzer nicht, erhält er den Newsletter fortan regelmäßig. Beim Double-Opt-In meldet sich der Nutzer für den Newsletter an und erhält eine E-Mail, in der er das Abonnement noch einmal bestätigen muss.

Die Möglichkeit zur Newsletteranmeldung wird oftmals nur ein einziges Mal auf der Seite angeboten und wird nicht wiederholt. 85 Prozent der Onlinehändler versäumen es zudem, bei der Anmeldung herauszufinden, welche Produkte und Dienstleistungen den Abonnenten interessieren. Damit verpassen sie die Chance, ihre Newsletter mit den erfassten Daten auf die Empfänger inhaltlich abzustimmen.

Auch der Hinweis auf die Vorteile eines Newsletter-Abonnements wird von den meisten Händlern nicht wahrgenommen. Nur 15 Prozent nutzen das Werbepotential der Bestätigungsseite direkt nach der Anmeldung. Hier bietet sich für Unternehmen noch reichlich Optimierungsspielraum. Für die Studie wurden im Frühjahr 2010 die Newsletter-Anmeldeprozesse von 80 großen europäischen Onlinehändlern in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien, darunter die Unternehmen IKEA, OBI, Decathlon und Esprit, untersucht und analysiert.

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