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LinkedIn-Befragung Wie Firmen IT-Entscheider erreichen können

Shutterstock.com/YanLev
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Wer trifft eigentlich die IT-Entscheidungen in Unternehmen? Was können Anbieter tun, um diese Zielgruppe zu erreichen? Und was sollten sie lieber lassen?

Das Business-Netzwerk LinkedIn hat für die Umfrage "Nurturing the IT Committee Lead" im September 2014 telefonisch mehr als 200 Manager befragt, die in Unternehmen über das IT-Budget bestimmen. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) arbeiten außerhalb der IT in Bereichen wie Operations, Finanzen, Verkauf oder Marketing. Neun von zehn werden in den kommenden zwölf Monaten eine Lösung kaufen - und 87 Prozent suchen auf Social Media nach passenden News und Informationen.

Neun von zehn Entscheidern planen den Kauf einer IT-Lösung in den kommenden zwölf Monaten

LinkedIn

Die große Mehrheit der Befragten, nämlich 87 Prozent, brauchen Bildungsinformationen, um ihr IT-System zu erhalten oder zu verändern - 59 Prozent berücksichtigen einen Verkäufer eher, wenn er sie durch den gesamten Entscheidungsprozess begleitet. Die besten Karten haben dabei Inhalte, die allgemein gehalten sind und nicht auf einen Verlauf abzielen - sie werden von 53 Prozent der Befragten bevorzugt. Weitere 51 Prozent ziehen eine Verkäufer in Betracht, der Content veröffentlicht, der zu ihrer Branche und ihren Interessen passt.

LinkedIn rät Firmen, die IT-Produkte anbieten

  • branchenspezifische Inhalte zu publizieren, die die Interessen der potenziellen Käufer treffen
  • Expertenstatements zu verfassen oder zu bewerben
  • auf Fallstudien und Nutzerkommentare hinzuweisen, die sich mit den eigenen Produkten befassen.

Welche Quellen die IT-Entscheidung beeinflussen

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Vor allem Berichte und Meinungen von Experten kommen gut an: 51 Prozent der Entscheider lassen sich von ihnen beeinflussen. Die Meinungen anderer Kunden wirken nur auf 39 Prozent der Befragten, Inhalte von Marken nur auf 22 Prozent.

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