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Geldinstitute im Social Web

Geldinstitute im Social Web Filialbanken liegen vorne

Die deutschen Banken im Social-Web-Check: Deutsche Bank und HypoVereinsbank nutzen im Vergleich zu allen anderen Finanzinstituten die Social-Media-Kanäle am stärksten. Zudem schneiden die Filialbanken dabei deutlich besser ab als die Direktbanken.

Die Agentur für Alternative Werbeformen webguerillas hat die sieben Landesbanken in Deutschland sowie die größten Privatbanken hinsichtlich ihrer Aktivitäten auf Facebook, Twitter, YouTube, Flickr und Xing untersucht. Auch ihre Angebote im Bereich Mobile Apps, RSS-Feeds, Community/Forum und Wikipedia flossen in die Bewertung ein.

Insgesamt macht die Analyse deutlich, dass Website, Wikipedia-Eintrag und Xing-Profil inzwischen bei den deutschen Banken zum Standard gehören. Zudem verfügt das Gros der untersuchten Privatbanken über eine Mobile App und ist auf den drei populären Social-Media-Plattformen Facebook, Twitter und YouTube aktiv. Während Sparkasse, HypoVereinsbank, comdirect und ING-DiBa im Netz gezielt den Dialog mit den Usern suchen und ihre Social-Media-Präsenzen geschickt für Beschwerdemanagement nutzen, unterbinden Deutsche Bank, Postbank und DKB von vornherein fremde Statusmeldungen auf ihrer Facebook-Page.

"Unsere Analyse zeigt, dass sich gerade Privatbanken intensiv mit dem Thema Social Media auseinandergesetzt haben. Vor allem die Filialbanken wissen die verschiedenen Kanäle inzwischen gezielt für sich zu nutzen", diagnostiziert David Eicher, Geschäftsführer der Münchner webguerillas. "Die Landesbanken jedoch übersehen derzeit noch den Brückenschlag zwischen der virtuellen Welt und ihrem Tagesgeschäft. Dabei könnte gerade hier die strategische Nutzung relevanter Social Media-Kanäle viel für die Marke und deren Image tun."

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