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ZenithOptimedia hebt Prognosen zum Werbemarkt an

ZenithOptimedia hebt Prognosen zum Werbemarkt an Deutscher Werbemarkt wächst um 2,4 Prozent

Nicole Prüsse, Chairman von Zenithoptimedia Deutschland

Nicole Prüsse, Chairman von Zenithoptimedia Deutschland

Für das laufende Jahr rechnet Zenithoptimedia mit einem Wachstum des Werbemarkts von 2,4 Prozent. Zugleich werde sich der Anteil der Ausgaben für Onlinewerbung um 16,1 Prozent erhöhen.

Bereits zum vierten Mal in Folge hebt die Mediaagenturgruppe damit ihre Prognosen in der Studie "Advertising Expenditure Forecast" an. In Westeuropa soll demnach der Werbemarkt um drei Prozent wachsen. In Nordamerika liegt das Wachstum wie in Deutschland bei 2,4 Prozent. Bei gleichbleibender Konjunkturlage soll sich der Trend auch im kommenden Jahr fortsetzen.

Die Werbemärkte erholen sich der Studie zufolge weltweit schneller als erwartet. So liegt das Gesamtwachstum der Werbung im Jahr 2010 bei 4,8 Prozent. In Westeuropa erhielt die Werbebranche durch die Fußball-Weltmeisterschaft einen kräftigen Schub. In den USA haben dagegen vor allem Automobil-, Handels- und Finanzunternehmen sowie politische Parteien ihre Werbeausgaben hochgefahren. Weltweit soll der Werbemarkt weiter steigen. Die Wachstumsraten beziffert Zenithoptimedia auf 4,6 Prozent im Jahr 2011 und 5,4 Prozent im Jahr 2012.

Internet und Fernsehen hätten die Rezession besser überstanden als andere Medien und bauen damit ihren Anteil an den Werbespendings weiter aus. So werden in Deutschland die Werbeausgaben für das Internet in diesem Jahr um 16,1 Prozent steigen. Weltweit werden bis 2012 rund 16,5 Prozent aller Werbeinvestitionen in die Onlinewerbung gehen.

"Internet und TV sind die klaren Gewinner der Krise. Das weitere Wachstum beider Gattungen wird künftig nicht zuletzt von der Annäherung oder gar Verschmelzung von TV und Online-Bewegtbild abhängen. Denn das bewegte Bild wird auch in Zukunft unentbehrlicher Emotionsträger aller großen Kampagnen sein", kommentiert Nicole Prüsse, Chairman von Zenithoptimedia Deutschland die Studienergebnisse. Die komplette Studie kann über die Website von Zenithoptimedia bezogen werden.

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