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Agof überarbeitet die internet facts

Agof überarbeitet die internet facts Änderungen machen alte Daten unbrauchbar

Am Donnerstag erscheint eine Neuauflage der Agof internet facts, die fast allen Anbietern eine größere Reichweite bescheinigt. Der Hintergrund: Für die neue Erhebung wurde die Definition von Multi-Client-Usern und die Bemessungsgrundlage verändert.

So wird in der Telefonbefragung für die Internet Facts 2010/I eine neue CATI-Welle verwendet. Dabei habe sich gezeigt, dass der Anteil der Internetnutzer deutlich erhöht hat und nun bei 75,5 Prozent liegt. Zugleich zieht die Agof für die Betrachtung eine neue Grundgesamtheit heran. So werden erstmals neben den Deutschen auch EU-Ausländer und deutschsprachige Ausländer berücksichtigt.

Damit erhöht sich die Grundgesamtheit um 12 Prozent oder 4,5 Millionen Nutzer auf 48 Millionen Internetuser, was sich in der neuen Ausweisung in Form von deutlich höheren Unique-User-Zahlen widerspiegeln wird.

Bislang ging die Agof in ihrer Definition von sogenannten Multi-Client-Usern davon aus, dass ein Internetnutzer nur maximal mit zwei verschiedenen Geräten beziehungsweise Browsern online ging. Künftig werden bis zu vier Browser oder Geräte berücksichtigt. Durch diese Neudefinition erhöht sich der Anteil der Multi-Client-User von bislang 37 auf 75 Prozent. Auch dadurch werden die neuen Agof-Zahlen höher als bisher ausfallen. Durch die vorgenommenen Anpassungen lassen sich die künftig erscheinenden Daten der Internet Facts nicht mehr mit früheren Erhebungen vergleichen.

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