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OMS Werbewirkungsstudie 2012 Die regionale Verbundenheit zahlt sich aus

Die Wirkungsstudie von OMS geht in die nächste Runde. Wie die zweite Auswertung des Vermarkters zeigt, erhöht die regionale Verbundenheit des Nutzers die Werbewirkung auf Nachrichtenwebsites. Vor allem die Nutzer-Seiten-Bindung, die aus der persönlichen Relevanz der Informationen resultiert, soll für sämtliche Werbewirkungsparameter eine wichtige Rolle spielen.

Die regionale Verbundenheit erhöht die Werbewirkung auf Nachrichtenwebsites – und zwar um 80 Prozent. Das ist das Ergebnis der zweiten Auswertung der OMS Werbewirkungsstudie, die dafür die Ergebnisse mehrerer Display-Kampagnen auf regional starke Einzelmarken der nationalen OMS Tageszeitungs-Kombi mit denen auf nationalen Nachrichtenwebsites ohne regionale Verankerung verglich.

Die regionale Ausrichtung von Nachrichtenwebsites soll sich demnach vor allem auf die Aufmerksamkeitsstärke der Online-Werbung auszahlen: Der Blick der Nutzer würde hier fast um die Hälfte länger auf dem Werbemittel (Plus von 45 Prozent) ruhen. Außerdem würden Kampagnen, die auf den regionalen Nachrichtenwebsites laufen, ein stärkeres Kaufinteresse auslösen (Plus von 20 Prozent).

Ein wichtiger Grund für diese erhöhte Werbewirkung ist der OMS zufolge die hohe Nutzer-Seiten-Bindung, die auf eine große persönliche Relevanz der Inhalte (Plus von sieben Prozent) zurückzuführen sei. So hätten Besucher von Nachrichtenwebsites mit regionaler Verankerung einen verstärkten persönlichen Bezug zu den Informationen (Plus von neun Prozent) und würden diese viel stärker auf das persönliche Umfeld (Plus von 24 Prozent) beziehen. Das heißt also: Die Nachrichten werden emotionaler wahrgenommen.

Grundsätzlich sei das Vertrauen in sämtliche Inhalte durch die regionale Verankerung und die hohe Nutzer-Seiten-Bindung deutlich stärker. Dieses Vertrauen würde auch auf die Werbeakzeptanz abstrahlen: Denn Werbung wird auf regionalen Nachrichtenwebsites als deutlich ansprechender empfunden (Plus von 13 Prozent). Werbung auf den regionalen Nachrichtenwebsites würde außerdem eine höhere Akzeptanz erfahren, denn auch die Menge der Werbung würde als angemessener angesehen werden.

Die zweite Auswertung der "Werbewirkungsstudie 2012" der OMS wurde ebenfalls in Zusammenarbeit mit eye square umgesetzt. Für die Werbewirkungsmessung wurden im Mai 2012 360 Internetnutzer befragt. Der erste Teil der Werbewirkungsstudie erschien Anfang September 2012 und untersuchte den Einfluss des peripheren Sichtkontakts auf die Wirkung von Online-Werbung. Weitere Ergebnisse der "OMS Werbewirkungsstudie 2012" sollen sukzessive in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.

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