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AOL, Microsoft, Yahoo schließen Werbebündnis

AOL, Microsoft, Yahoo schließen Werbebündnis Gemeinsam gegen Google

,  und  konkurrieren im Displaygeschäft - und wollen nun doch zusammenarbeiten, um Google gemeinsam Paroli bieten zu können. Der Plan wurde auf einem Abendessen in New York enthüllt.

Ab Ende des Jahres wollen AOL, Yahoo und Microsoft gegenseitig ihr Restplatzinventar verkaufen, das sie sonst an Anzeigennetzwerke weiterreichen würden, berichtet . Zudem wollen die Unternehmen versuchen, weitere Publisher in ihre Interessengemeinschaft aufzunehmen. Der dabei erwirtschaftete Umsatz wird geteilt - zu besseren Konditionen, als sie die Ad-Networks bieten.

Der Verkauf der Displaywerbung obliegt den jeweiligen Vertriebsteams der beteiligten Unternehmen, denen selbst überlassen bleibt, wie sie das Displayinventar der beiden Fremdunternehmen an den Mann bringen wollen.

Der Plan wurde dem Bericht zufolge Top-Publishern und Werbeeinkäufern von Managern der beteiligten Firmen bei einem informellen Dinner in Manhattan vorgestellt. Mit dabei waren unter anderem Ross Levinsohn, Amerikachef von Yahoo, und AOL-CEO Tim Armstrong.

Mit dem Werbebündnis blasen die drei Unternehmen zum Angriff auf Google, das neben der Suchmaschinenwerbung zunehmend auch den Displaymarkt dominiert.

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