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Kundenbindung Studie: Über 80 Prozent der Konsumenten nutzen Loyalty-Programme

Shutterstock / NayianaB
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Kundenbindungsprogramme sind inzwischen weit verbreitet. Die Konsumenten wollen Punkte sammeln, um damit Vorteile zu erhalten, so eine aktuelle Studie. Die App hat dabei die Plastikkarte weitgehend verdrängt.

Die Teilnahme an Loyalty-Programm ist für Konsumenten inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Diesen Schluss lässt zumindest eine Studie des Unternehmens hello again zu. In der im März durchgeführten Befragung geben 81 Prozent an, sie würden an einem Loyalty-Program teilnehmen. Sie machen das vor allem, weil sie Bonuspunkte sammeln wollen (87 Prozent), sich persönliche Vorteile (57) oder Gratisbeigaben (38) erhoffen.

Die Treueprogramme führen auch dazu, dass die Kunden öfter kaufen. Etwa die Hälfte der Club-Mitglieder shoppt dort häufiger als zuvor. Und sie empfehlen sie offenbar auch weiter, was sich auszahlt. Denn die meisten Anbieter von Loyalty-Programmen belohnen die Vermittlung eines neuen Kunden mit zusätzlichen Boni. Was ebenfalls auffällig ist: Die digitalen Versionen von Kundenkarten sind auf der Überholspur. Vor allem jüngere Menschen nutzen entsprechende Apps (80 Prozent), aber auch jeder zweite jenseits der 50. "Online-Modelle werden analoge Lösungen in Zukunft in weiten Teilen ersetzen", so Franz Tretter, Gründer und CEO von hello again.

Schlüsselt man die Kundenbindungsmaßnahmen nach Branchen auf, sind folgende Händler führend:

1. Lebensmittelhandel (20 Prozent)
2. Drogerie (16)
3. Bekleidung (14)
4. Handel (z.B. Buchhandel) (11)
5. Gastronomie / Restaurants (8)

hello again

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