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Video-Werbung Cross-Device-Vermarktung bei IP Deutschland

Fotolia.de/Scanrail
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IP Deutschland will künftig alle Videowerbeformate geräteübergreifend ausspielen. Dazu arbeitet der Vermarkter mit der Adserver-Lösung von Videoplaza zusammen.

IP Deutschland will seine Videovermarktung ausbauen und kooperiert dafür mit Videoplaza. Mithilfe von "Karbon", der AdServer-Lösung des Video-Adserving-Spezialisten, sollen künftig alle Bewegtbild-Werbeformate geräteübergreifend vermarktet werden können. Dabei sollen Werbungtreibende Plattformen und Zielgruppen, die bisher getrennt liefen, nun über eine Buchung erreichen. Für die Unternehmen soll Videowerbung so auf allen Screens - TV, PC, Tablet und Smartphone - berechenbarer und planbarer werden.

Die Infrastruktur der bisherigen Systeme wurde dabei in die neue Technologie überführt und mit neuen Features angereichert. Karbon erkennt automatisch das jeweilige Endgerät, die passende Anzeigen-Größe und das Betriebssystem. Die Spots werden entsprechend konvertiert, zugeordnet und auf den verschiedenen Devices ausgespielt. Der Adserver wählt dabei automatisch das jeweils passende Format und den Zeitpunkt aus und entscheidet, wo die gewünschte Reichweite ausgeliefert wird. Ein Reporting und die Messung verschiedener Leistungskennzahlen erfolgt zentral über alle Endgeräte hinweg.

Bis dato arbeitete IP Deutschland mit dem Googles Doubleclick zusammen. "Wir haben ab jetzt mehr Spielraum und Flexibilität bei der Ausspielung von Videowerbung und erreichen die verschiedenen Zielgruppen entsprechend ihrer tatsächlichen Mediennutzung", erklärt Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland, den Adserver-Wechsel. Für Dang liegt die Zukunft von Videowerbung nicht allein in kreativen Konzepten, sondern auch in technischen Lösungen. Daher will der Vermarkter künftig beide Aspekte in den Fokus stellen.

Die neue Bewegtbildvermarktung wird auch eines der wichtigsten Themen von IP Deutschland auf der dmexco sein. Daneben will der RTL-Vermarkter in diesem Jahr den Trend des Native Advertising auch für das Thema Video Advertising aufgreifen. Vor allem mobile Umsetzungen sollen dabei im Fokus stehen.

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