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Logistik 14.06.2020
Logistik
Logistik 14.06.2020

Trends in der Logistik

Was sind "Dark Stores" und was bedeutet "Micro-Fulfillment"?

shutterstock.com/Travel mania
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Vor allem die Lebensmittelbranche setzt auf "Dark Stores" und "Micro-Fulfillment"-Lösungen. Welche Konzepte verbergen sich hinter diesen beiden Begriffen?

Als Amazon im Sommer 2017 die US-amerikanische Biomarkt-Kette Whole Foods übernahm, versprach Amazon-Gründer Jeff Bezos, dass Whole Foods wie bisher weitergeführt werden sollte. Inzwischen hat sich jedoch einiges geändert - zumindest für Kunden in Chicago, Austin, San Francisco, Castle Rock (Colorado), Baltimore und Bryant Park (New York). Sechs Whole-Foods-Märkte hat der E-Commerce-Riese zu sogenannten "Dark Stores" umfunktioniert. Sie dienen nur noch dazu, Online-Bestellungen abzuwickeln.

Dabei wird es wahrscheinlich nicht bleiben, denn die Corona-Pandemie hat den Online-Lebensmittelhandel wachsen lassen, nicht nur in den USA, auch in Deutschland: Nach einer Umfrage des Marktforschungsportals Statista gaben rund 19 Prozent der Befragten in Deutschland an, dass sie ihre Lebensmittel seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Online-Supermärkten eingekauft haben. Vor dem Ausbruch der Seuche waren es nur sieben Prozent der Befragten. Immer mehr Einzelhändler bieten ihren Kunden außerdem zusätzliche Lieferoptionen wie Click & Collect, Drive-In oder Verkaufsautomaten an, die den Kontakt zwischen Kundschaft und Verkaufspersonal auf ein Minimum reduzieren.

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