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Amazon 31.05.2019
Amazon 31.05.2019

Die eLogistics News der Woche Amazon startet Lagerbestandsindex in Deutschland; eBay, Google

shutterstock @gualtiero boffi
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Amazon  will seinen "Inventory Performance Index" ab Herbst auch in Deutschland einführen, eBay Fulfillment veröffentlicht seine Preisstruktur und in den USA ermöglicht Google die Bestellung von Lebensmitteln.

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- NEWS -

Amazon führt Lagerbestandsindex in Deutschland ein:  Am 1. Oktober 2019 will Amazon  seinen "Inventory Performance Index" auch in Deutschland einführen. Der LBI erfasst Daten aus den Verkäufen, Lagerbeständen und Gebühren eines FBA-Kunden und misst auf diese Weise, wie gut er seinen „Versand durch Amazon“-Lagerbestand auf allen europäischen Marketplace-Sites verwaltet. Wer zu lange hohe Bestände mit wenig Abverkäufen lagert, kann mit drastischen Strafzahlungen rechnen. Zudem wird die mögliche Lagermenge im folgenden Quartal drastisch reduziert. >>> Fashion United 

Gamification soll Amazon-Arbeiter motivieren: Bei Amazon will man die Mitarbeiter mehr für ihren Job motivieren und gleichzeitig die Performance steigern. Konkret geht es darum, dass die Mitarbeiter einen Bildschirm neben ihrem Arbeitsplatz installiert bekommen. Auf diesem werden dann Minispiele gestartet, die zu neuen Höchstleistungen anspornen sollen. >>> Mobile Geeks 

Amazon eröffnet im Herbst Verteilzentrum in Erfurt: Im September will Amazon ein Verteilzentrum am Stadtrand von Erfurt eröffnen. Das Auslieferungszentrum für Pakete und Päckchen, die vor allem für Kunden in Thüringen bestimmt sind, werde in der ersten Stufe rund 100 Arbeitsplätze bieten. Erfurt hatte sich in den vergangenen Jahren zum Logistik-Standort mehrerer Online-Händler entwickelt. >>> Welt 

eBay Fulfillment veröffentlicht Preisstruktur: Mit einer offiziellen Information an alle Händler treibt eBay seine Alternative zu Fulfillment by Amazon voran - und punktet dabei mit interessanten Preisen. Vor allem Multichannel-Händler könnten von dem Angebot profitieren. >>> Internet World Business 

Kunden können Lebensmittel bei Google bestellen: In den USA können User ab sofort über Google Search, Maps und den Assistant Lebensmittel ordern. Die Suchmaschine selbst wird dabei jedoch nicht zum Lieferanten, sondern arbeitet mit etablierten Diensten und Unternehmen zusammen. >>> Internet World Business 

Was macht den US-Lieferdienst Doordash so erfolgreich? Drei Monate nach der 400-Millionen-Dollar-Finanzierung hat Doordash weitere 600 Millionen erhalten. Das Modell ähnelt dem von Foodora, läuft aber erfolgreicher. >>> Gründerszene 

Neolix fertigt autonome Lieferwagen in Serie: Nachdem die Testfahrzeuge eine halbe Million Kilometer abgespult haben, hat das chinesische Unternehmen Neolix angefangen, autonom fahrende Lieferwagen in Serie zu produzieren. >>> Golem 

DHL und StreetScooter entwickeln Transporter mit Wasserstoff-Technologie: DHL Express und der Elektronutzfahrzeughersteller StreetScooter haben ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines neuen Elektrotransporters bekanntgegeben. Der neue "H2 Panel Van" wird der erste serienmäßige 4,25 Tonnen-Elektrotransporter sein, dessen Antrieb während der Fahrt von einer Brennstoffzelle mit zusätzlicher Energie versorgt wird und dadurch Reichweiten von bis zu 500 Kilometern erzielen kann. >>> Pressemitteilung 

Ford und Agility Robotics erforschen autonome Zustellung: Der Autohersteller Ford arbeitet in den USA mit Agility Robotics zusammen, um einen völlig neuen Bereich in der Welt der autonomen Mobilität zu erkunden. Digit, ein von Agility Robotics entwickelter und gebauter, zweibeiniger Roboter, läuft ähnlich wie ein Mensch und kann die letzten Schritte einer autonomen Lieferung vom Fahrzeug bis an die Haustür selbstständig zurücklegen. >>> Pressemitteilung 

BirdieMatch erweitert Angebot: Neu im Portfolio der Job-Matching-Plattform BirdieMatch sind jetzt Jobs für Lagermitarbeiter/innen und Berufskraftfahrer/innen. Ein wichtiger Schritt für das Startup aus Hamburg, das sich "100 Prozent Logistik" auf die Fahne schreibt. >>> Logistik Express 

- BACKGROUND -


Onlinehändler wollen schneller liefern: Im Schnitt kostet die Bearbeitung eines retournierten Artikels den Onlinehändler rund 10 Euro. Immer mehr Händler planen Same-Day-Delivery. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des EHI-Instituts. >>> Schuhkurier

Kunden müssen mangelhafte sperrige Produkte nicht zurücksenden: Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) müssen Online Shopper sperrige Artikel, die Mängel aufweisen, nicht an den Online-Händler zurücksenden. Das gilt dann, wenn mit dem Transport "erhebliche Unannehmlichkeiten" verbunden sind. >>> Internet World Business 

Änderungen beim Zollrecht für Waren mit geringem Wert: Um gegen den Steuerbetrug vor allem durch China-Händler vorzugehen, wird sich an den Regelungen für die Einfuhr von Waren mit geringem Wert etwas ändern. Künftig muss eine digitale Voranmeldung der Warensendung erfolgen, ohne diese können die Waren nicht mehr verschickt werden. Dies erfolgt mit dem sogenannten "super-reduzierten Datensatz", welcher vorsieht, bestimmte Informationen für Sendungen bis zu einem Wert von 150 Euro vorher an den Zoll zu schicken. >>> Onlinehändler News 

Projekt mit Mikrodepots nur ein Teilerfolg: Platz für rangierende LKW, Lagerdepots und Lastenräder – solche Flächen sind rar in deutschen Städten. In Berlin nutzten die fünf großen Paketdienstleister diese Umschlagplätze probehalber gemeinsam. Vorteil: Die Orte konnten mit klimafreundlichen E-Bikes angefahren werden. Nicht alle Unternehmen waren zufrieden. >>> Deutschlandfunk 

eLogistics World Conference in München: Am 16. und 17. Juli 2019 findet in München die eLogistics World Conference statt. Logistiker im E-Commerce können sich auf neueste Trends und spannende Insights von Experten freuen. >>> zur Anmeldung 

- ZAHL DER WOCHE -

Mehr als 500 Amazon Locker stehen mittlerweile an Tankstellen, bei Supermärkten oder bei Einzelhändlern. Lässt der Standort es zu, können Amazon-Kunden ihre Pakete dort rund um die Uhr abholen. >>> Eurotransport 

- OOPS -

13 Hermes-Transporter von der Polizei stillgelegt: Die Polizei hat 13 Transporter des Paketdienstes Hermes in Schermbeck (Nordrhein-Westfalen) stillgelegt. Diese waren ohne Versicherungsschutz unterwegs. >>> Dorstener Zeitung (für Abonnenten) 

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