Foto: Google.com
Google Glass
Das Gerät wird den sogenannten Smart Wearables zugeordnet, damit werden Alltagsgegenstände bezeichnet, die zumeist am Körper getragen werden und oft mit dem Internet verbunden sind. Träger der Augmented-Reality-Brille können sich Symbole und Daten einblenden lassen, die ihnen Zusatzinformationen bieten, zum Beispiel zu einem bestimmten Gebäude vor dem sich der  User gerade befindet.  Neben Zusatzinformationen auf dem Display können Träger Informationen auch mit dem Bild, das eine integrierte Digitalkamera aufgenommen hat, verbinden. Zudem können Daten nicht nur aus dem Internet bezogen, sondern auch versendet werden. Datenschützer sehen in Datenbrillen wie Google Glass eine indessen eine Gefahr für die Privatsphäre des Nutzers. Im Frühjahr 2012 hatte Google die Beta-Version seiner Datenbrille vorgestellt und Kritik einstecken müssen. Kritikpunkte waren neben Bedenken zum Datenschutz unter anderem die zu kurze Batterielaufzeit oder Kopfschmerzen, die das Lesen der eingeblendeten Informationen teilweise verursache. Anfang 2015 stellte der Suchmaschinengigant dann den Verkauf an Verbraucher ein und startete einen Neuanfang mit einer neuen Version. Die Leitung des Projekts übernahm  der frühere Apple-Manager Tony Fadell, der unter anderem an der Entwicklung des iPods maßgeblich beteiligt war und 2014 zu Google kam.
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