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E-Mail auf dem Smartphone

Digitale Post E-Mail-Nutzung nimmt in Deutschland weiter zu

Shutterstock.com/Mr_Mrs_Marcha
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Die E-Mail ist aus der heutigen Kommunikation nicht mehr wegzudenken: Über 620 Milliarden Mails haben die Deutschen allein im Jahr 2016 versendet. Das sind rund 80 Milliarden mehr als im Vorjahr.

Trotz der Konkurrenz durch Messenger-Dienste wie WhatsApp sind im vergangenen Jahr so viele E-Mails wie noch nie in Deutschland verschickt worden. Privatpersonen, Unternehmen und andere Nutzer haben 2016 rund 625,8 Milliarden E-Mails gesendet. Im Vorjahr waren es noch knapp 80 Milliarden weniger. Das geht aus einer Hochrechnung der E-Mail-Anbieter WEB.DE und GMX hervor. Die Provider stützen sich in ihrer Analyse auf Gesamtmarktzahlen anderer Studien. Spam-Nachrichten wurden dabei nicht berücksichtigt.

Soziale Netzwerke und Online-Shops sorgen für Wachstum

Vor allem Soziale Netzwerke und Online-Shops fluteten die elektronischen Postfächer von Nutzern und Kunden inzwischen. Sie sind der Hauptgrund für den weiteren Anstieg der E-Mail-Nutzung. Dienste wie Facebook, Amazon oder LinkedIn senden ihren Kunden regelmäßig Benachrichtigungen, Rechnungen und Erinnerungen via E-Mail.

Seit dem Aufkommen entsprechender Dienste nimmt laut Web.de und GMX die Zahl verschickter E-Mails kontinuierlich zu. Für das kommende Jahr prognostizieren die Provider einen weiteren Anstieg um 17 Prozent auf 732,2 Milliarden E-Mails. Web.de und GMX zählen so wie Yahoo, Google oder T-Online zu den Platzhirschen unter den E-Mail-Providern. Diese Anbieter bieten meist kostenlose Mail-Adressen an - finanziert wird das unter anderem durch Werbung.

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