3. Quartal 09.10.2018, 10:43 Uhr

Online-Handel verzeichnet ein Plus von 11,6 Prozent

Der Online-Handel in Deutschland legt weiter kräftig zu. Im dritten Quartal 2018 verzeichnet der deutsche E-Commerce ein Plus von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
(Quelle: shutterstock.com/William Potter )
Der E-Commerce in Deutschland ist weiterhin auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal 2018 verzeichnet der Online-Handel ein Plus von 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). Insgesamt erhöhte sich der E-Commerce-Umsatz seit Jahresbeginn im Vergleich mit den ersten neun Monaten 2017 um 11,3 Prozent.
"Der E-Commerce-Umsatz entwickelt sich genauso dynamisch wie im Vorjahr. Insgesamt liegen wir bisher schon 1 Prozentpunkt über unserer Wachstumsprognose des Interaktiven Handels", sagt bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer.

Anteil des E-Commerce am Interaktiven Handel

Von Juli bis September verzeichnete die Branche im Online-Handel rund 15,2 Milliarden Euro inklusive USt (3. Q. 2017: 13,6 Milliarden Euro inklusive USt) Brutto-Umsatz. Im gesamten Interaktiven Handel (Online- und klassischer Versandhandel) kauften im 3. Quartal 2018 die Verbraucher in Deutschland Produkte im Wert von rund 16,1 Milliarden Euro inklusive USt (3. Q. 2017: 14,7 Milliarden Euro inklusive USt).
Somit verzeichnet der Online-Handel weiterhin einen hohen Anteil von 94,3 Prozent am Gesamtumsatz des Interaktiven Handels. Die digitalen Dienstleistungen wie elektronische Tickets, Downloads, Hotelbuchungen etc. legten auch noch einmal kräftig zu und erwirtschafteten einen Umsatz von rund 4,2 Milliarden Euro inklusive USt (3. Q. 2017: 3,8 Milliarden Euro inklusive USt).

Prognose für das Gesamtjahr

2017 setzte die Branche im Netz im Privatkundengeschäft allein über 58,4 Milliarden Euro um. Auf Basis der guten Geschäftsergebnisse des Jahres 2017 erwartet der bevh in diesem Jahr für den E-Commerce einen weiteren Zuwachs um 9,3 Prozent auf rund 63,9 Milliarden Euro.



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