Dynamic Pricing 10.04.2014, 14:35 Uhr

Amazon bei Top-Produkten am günstigsten

Wettbewerbsfaktor Preisoptimierung: Wer hat die günstigsten Angebote im Web und wer liegt vorne beim Dynamic Pricing? Das zeigt eine aktuelle Analyse. In beiden Bereichen führt Amazon.
(Quelle: Fotolia.com/VRD )
Amazon Marketplace ändert die Preise für die beliebtesten Markenprodukte am häufigsten, der Online-Marktplatz erreicht außerdem mit deutlichem Abstand die Preisführerschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der Preismonitor des ECC-Köln in Zusammenarbeit mit dem Tool-Anbieter PreisAnalytics.
Untersucht wurde, welches die beliebtesten Markenprodukte im Online-Sektor sind, welche Händler die meisten dieser Produkte anbieten sowie welche Anbieter die günstigsten und dynamischten Preise haben. Der Sieger Amazon bietet demnach insgesamt zwölf Prozent der definierten Top-Online-Produkte zum Bestpreis an.
Auf Platz zwei beim Ranking der besten Preise rangiert MeinPaket - obwohl der Online-Marktplatz von DHL seine Preise deutlich seltener als Amazon anpasst. Sehr schwer hingegen tut sich der Elektronik-Händler Jacob Elektronik. Obwohl der Webshop bei durchschnittlich 15 Prozent seiner gelisteten Top-Online-Produkte die Preise täglich ändert, konnte er bei keinem Produkt den Bestpreis erzielen.
Wenig Preisanpassungen führen die Shops von Otto, Hertie und shoppingfever.de durch, obgleich sie es unter die Top 11 der Webshops mit der größten Auswahl an Top-Sellern schaffen. Sie können daher auch nicht mit den günstigsten Angeboten in den Preissuchmaschinen punkten.
Die Analyse wurde im Zeitraum von 15. Dezember 2013 bis 9. März 2014 durchgeführt. Dabei untersuchten ECC-Köln und PreisAnalytics die Online-Shops, die die meisten der am häufigsten gekauften Produkte aus den Branchen Consumer Electronics & Elektro, Fashion & Accessoires, Wohnen & Einrichten sowie Körperpflege und Kosmetik im Angebot haben. Darunter fallen die Marktplätze Amazon Marketplace, eBay, MeinPaket und Hitmeister sowie der Amazon Eigenhandel und die Online-Händler redcoon, Otto, Hertie, shoppingfever.de, Conrad und Jacob Elektronik.
Preise an aktuelle Marktbedingungen anzupassen, ist im stationären Handel nichts Neues. Ein Beispiel: Traditionell verlangen Händler für einen Schirm bei einem Wolkenbruch oft ein paar Euro mehr als an einem trockenen Sommertag. Arndt Döhler, Manager Research bei Intershop, erklärt, wie Dynamic Pricing in Online-Shops funktioniert.

Ein Grund für den Erfolg von Amazon ist sicherlich das breite Sortiment des Internet-Marktplatzes. Doch einige Angebote kommen dann doch überraschend. INTERNET WORLD Business präsentiert eine Auswahl.




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