Gastkommentar 16.11.2015, 09:45 Uhr

Warum Audio und E-Commerce füreinander gemacht sind

Think Business, not Media: Der E-Commerce hat die Radiowerbung für sich entdeckt, die Radio-Spendings steigen - nicht nur von Playern wie eBay und Google. Das sind die Gründe für diese Entwicklung.
Tobias Conrad, Leiter Digitale Medien beim Audiovermarkter RMS
(Quelle: RMS )
E-Commerce ist ein anspruchsvolles Geschäftsmodell: unmittelbar, hochtransparent, absolut erfolgsorientiert. Dieser Anspruch an das eigene Geschäft definiert zugleich die Benchmark an das Marketing und die Mediaplanung. Eine Kernfrage lautet: Können klassische Medien wie Radio, TV oder Zeitschriften diesen Anspruch erfüllen?

Bei der Bewertung sind drei Effekte ausschlaggebend:

1. Business-Performance
Gemeint sind Sales, die nachweisbar direkt durch den Mediaeinsatz ausgelöst wurden. Das ist ein gewohntes Spielfeld für jedes E-Commerce-Unternehmen. Jede Adword-Anzeige, jeder Banner wird so gerechnet. Bei der Media-Auswahl sind vor allem die ersten Steps des Kauf-Funnels zu beachten: Reichweite (möglichst viele möglichst attraktive Kontakte) > Möglichst aktivierende Ansprache > Möglichst hohe Klickrate. Diese sowie alle weiteren entscheidenden Leistungswerte sollten sich auch in den klassischen Medien wie gewohnt tracken lassen.
 
2. Synergie
Zahlreiche Studien und Cases beweisen, dass der Einsatz klassischer Medien die Performance der Online-Medien verbessert. Es reicht schon, wenn das durch Adwords und Co erzeugte Grundrauschen auch nur marginal erhöht wird, um einen enormen Beitrag zum Business-Erfolg zu leisten.
 
3. Marke
Mediaeinsatz kann das akquisitorische Potenzial Ihrer Marke erhöhen - wenn es die richtigen Markenwerte beeinflusst. Wir sprechen hier nicht von allgemeinem Image, sondern über einen Schnellaufbau von Bekanntheit und Sympathie. Beides sind direkt beeinflussbare Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Marken.



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