Start-up vorgestellt 30.05.2018, 10:31 Uhr

Das Getränkeliefer-Start-up Flaschenpost

Der Getränkelieferdienst ­Flaschenpost hat in Münster bewiesen, dass seine Idee funktioniert. Jetzt sollen weitere Städte erschlossen werden.
(Quelle: shutterstock.com/SunnyStudio)
Das Getränkeliefer-Start-up Flaschenpost hat in einer neuen Finanzierungsrunde 20 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Geld will das Unternehmen vor allem expandieren. Aktuell ist der Dienst in Münster, Köln, Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen aktiv. Im Mai soll er in Düsseldorf starten. Ende des Jahres will Gründer Dieter Büchl in zehn Städten präsent sein.
Obwohl Flaschenpost schon ab einem Mindestbestellwert von zehn Euro gratis innerhalb von zwei Stunden liefert, soll sich das Vorhaben rechnen - durch Zentralisierung und eine effiziente Logistik. "Wir ersetzen in Münster, den Umsatz betrachtet, etwa 25 Getränkemärkte", erläutert Büchl die Kalkulation. Doch statt teurer Verkaufsflächen mit vielen Parkplätzen ­betreibe man ein Zentrallager, habe eine bessere Auslastung der Mitarbeiter und keine vorgelagerte Handelsstufe, da man die Waren zum größten Teil direkt bei den Herstellern beziehe und die Lkw ohne Zwischenstopp von der Produktionsstätte zu Flaschenpost ins Lager führe.
(Quelle: Flaschenpost)
Christian Meermann, Ex-CMO von Zalando und heute Gründungspartner von Cherry Ventures, der an Flaschenpost ­beteiligt ist, ist jedenfalls von der Idee überzeugt. Ihn erinnert das Unternehmen aufgrund des Wachstums an ­Zalando in den Anfangsjahren.



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