Umsatzziele für 2020 erhöht 08.06.2020, 14:03 Uhr

Wie "Emma - The Sleep Company" der Corona-Krise trotzt

Emma - The Sleep Company feiert einen neuen Meilenstein: Der Anbieter für Schlafsysteme konnte seine millionste Matratze verkaufen - und verzeichnet durch den Lockdown auch stärkere Online-Umsätze. Das Umsatzziel für 2020 wurde nun sogar erhöht.
(Quelle: emma-matratze.de )
Emma- The Sleep Company ist eines der Unternehmen, das von der Corona-Krise profitiert: Der durch die Corona-Pandemie bedingte Lockdown hat bei dem Anbieter für Schlaf- und Matratzensystemen zu stärkeren Online-Umsätzen geführt. "Mit Blick auf alle beschriebenen Effekte erhöhen wir unser für 2020 ausgegebenes Umsatzziel um 20 Prozent von 200 Millionen Euro auf 240 Millionen Euro", prognostiziert Dennis Schmoltzi, Mitgründer und Geschäftsführer von Emma.
Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen 150 Millionen Euro umgesetzt (ein Plus von 86 Prozent zum Jahr 2018).
Daneben wurde ein neuer Höchststand erreicht: Die millionste Emma Matratze wurde verkauft. "Wir haben geplant, 2020 die millionste Emma zu verkaufen, allerdings haben wir dieses Ziel nun früher als erwartet übertroffen", so Schmoltzi. Erworben wurde das Jubiläumsprodukt in Großbritannien - neben Frankreich, den Niederlanden und Deutschland einer der relevantesten Märkte des Sleep Techs.
Bereits über eine Million Matratzen wurden weltweit verkauft: Dennis Schmoltzi (li.) und Manuel Müller, Gründer und Geschäftsführer von Emma - The Sleep Company
Quelle: Emma Sleep GmbH/Moritz Reich

Omnichannel trotz Corona

Als internationale D2C-Marke sei Emma zwar auf den Vertrieb über alle digitalen Kanäle fokussiert, doch Kooperationen mit dem stationären Handel seien von Anfang an fester Bestandteil des Geschäftsmo­dells gewesen. Daher wurde in Deutschland die Omnichannel-Strategie durch den Kauf der Marke Dunlopillo verstärkt. Deren guter Jahresstart mit dem "Smart Select-Konzept" im stationären Handel sei zwar Anfang März abrupt durch die Corona-Pandemie unterbrochen worden. Doch seitdem die Geschäfte wieder geöffnet haben, würde die Marke wieder Aufwind verspüren.
Das "klare Bekenntnis zur synergievollen Koexistenz von online und offline" würde auch in anderen Märkten umgesetzt. So gibt es beispielsweise in Frankreich eine Modell-Reihe, die in erster Linie über stationäre Händler erworben werden kann (Emma Diamant Noir). "In Frankreich sind wir mit Emma seit 2017 online und zählen dort mittlerweile zu den führenden Anbietern von Matratzen. Unsere Markenbekanntheit liegt bereits bei über 30 Prozent und mit der Graphit-Technologie bieten wir stationären Partnern eine echte Innovation, die zum Dialog im Laden animiert", erklärt Schmoltzi.
Wie fortgeschritten die Omnichannel-Strategie ist, würde noch auf eine weitere Weise deutlich, denn Kooperationspartner würden doppelt profitieren: Durch den Umsatz sowie die dank Emma erhöhten Klicks auf den eigenen Webseiten.
Im April 2020 hat die Haniel-Gruppe 50,1 Prozent an Emma erworben. Der Vollzug der Transaktion wird für Anfang Juli 2020 erwartet.



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