Maximum sinkt auf 30 Tage 10.01.2018, 14:55 Uhr

Amsterdam verschärft Regeln für Airbnb weiter

Helpling, Uber oder Airbnb sind Beispiele der Sharing Economy, die neue Strukturen etabliert und alte Normen aushebelt. Dabei mangelt es jedoch nicht an Hürden, wie Airbnb aktuell in Amsterdam erfahren muss.
In Amsterdam nimmt der Widerstand gegen den Massentourismus zu. Die Stadt will verhindern, dass kostbarer Wohnraum für Einheimische verloren geht.
(Quelle: Jens Kalaene)
Schwierige Sharing Economy: Amsterdam will die Regeln für die Vermietung von Wohnungen an Touristen über Airbnb und Co. deutlich verschärfen. Bürger sollen ihre Wohnung ab 2019 nur noch höchstens für 30 Tage im Jahr vermieten dürfen, teilte die Stadtverwaltung mit. Bislang ist das Maximum 60 Tage.
In Amsterdam nimmt der Widerstand gegen den Massentourismus zu. Die Stadt will zudem verhindern, dass kostbarer Wohnraum für Einheimische verloren geht. "Diese Maßnahme wird die Überlastung einiger Stadtviertel durch Touristen stark verringern", so die Verwaltung.
Die Zahl der Wohnungen, die über Online-Plattformen vermietet werden, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2013 wurden nach Angaben der Stadt noch rund 4.500 Amsterdamer Wohnungen bei Airbnb angeboten, 2017 waren es bereits 22.000. Durch die Untervermietung wird nach Ansicht der Stadt die Wohnungsnot in der niederländischen Hauptstadt noch verschärft.



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