Wegen Konzernumbau 12.12.2019, 08:47 Uhr

Metro erwartet Ergebnisbelastung

Für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 rechnet die Metro mit keinen großen Ergebnissprüngen. Grund dafür sind Restrukturierungskosten für den Konzernumbau sowie ein erwarteter Ergebnisrückgang im Russlandgeschäft.
(Quelle: shutterstock.com/MDOGAN)
Der Handelskonzern Metro erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 keine großen Ergebnissprünge. Restrukturierungskosten für den Konzernumbau sowie ein erwarteter Ergebnisrückgang im wichtigen Russlandgeschäft dürften das operative Ergebnis vor Zinsen Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belasten, teilte der Konzern am Mittwoch in Düsseldorf mit.
Das um Restrukturierungskosten bereinigte Ebitda des fortgeführten Geschäfts erwartet Metro auf dem Vorjahresniveau von gut einer Milliarde Euro. Nicht berücksichtigt sind dabei mögliche Gewinne aus Immobilienverkäufen. Im fortgeführten Geschäft nicht mehr enthalten sind die Warenhauskette Real sowie das China-Geschäft, für beide Einheiten ist ein Verkauf vereinbart.
Der Umsatz soll organisch um 1,5 Prozent bis 3 Prozent wachsen. Ausgeklammert sind dabei Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe. Metro befindet sich gerade im Umbau zu einem reinen Großhändler.



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