Kampf um Europas Betten 01.09.2016, 10:01 Uhr

Marcus Diekmann geht zu Matratzen Concord

Neuer Kopf für Matratzen Concord beziehungsweise dessen niederländische Muttergesellschaft Beter Bed Holding: Marcus Diekmann wird Director für die Bereiche Digital, E-Commerce und Omnichannel.
Marcus Diekmann wird Director für die Bereiche Digital, E-Commerce und Omnichannel bei Matratzen Concord
(Quelle: Marcus Diekmann )
Matratzen Concord, Europas größter Matratzen-Spezialist im stationären Handel, beziehungsweise dessen niederländische Muttergesellschaft Beter Bed Holding wollen diese führende Stellung auch im Omnichannel-Handel behaupten. Zu diesem Zweck wechselt Marcus Diekmann, bis vor kurzem einer der Hauptgesellschafter der E-Commerce Agentur Shopmacher, als Director für die Bereiche Digital, E-Commerce und Omnichannel zur Beter Bed Holding.
Marcus Diekmann ist gemeinsam mit Thomas Gottheil Gründer und Gesellschafter der E-Commerce-Agentur Shopmacher. Seine Anteile hat er im vergangenen Jahr weitgehend verkauft und sich auf seine Beiratstätigkeiten, Vorträge und ausgewählte Beratungsprojekte konzentriert. Auch zukünftig bleibt er dem Unternehmen als Beirat erhalten und engagiert sich in weiteren Beiräten und Online-Ausschüssen.

Konkurrenz im Matratzen-Online-Handel

Im Online-Handel ist um Matratzen und Bettwaren ein Wettrüsten entbrannt. So hat das deutsch-englische Start-up Eve soeben seine dritte Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit frischen 8,2 Millionen Euro und einem Media-for-Equity-Deal mit Channel 4 soll die Konkurrenz auf Abstand gehalten werden.
Größter Wettbewerber dürfte das New Yorker Start-up Casper sein, das erst wenige Wochen zuvor seinen Start im deutschsprachigen Raum ankündigte. Das bislang mit 70 Millionen US-Dollar finanzierte Unternehmen, das Matratzen zum neuen Lifestyle-Produkt erklärt und unter anderem Leonardo di Caprio und Tobey Maguire zu seinen Investoren zählt, kam zuletzt auf einen Jahresumsatz von 100 Millionen US-Dollar. Eve, zum Vergleich, will in diesem Jahr 20 Millionen US-Dollar Umsatz erzielen.
Casper baut in Berlin derzeit ein Team von 50 Mitarbeitern auf, das dafür sorgen soll, dass die Marke bekannter wird. Dieses Ziel verfolgen allerdings auch die deutschen Wettbewerber Bruno, Muun, Emma, Buddy und Home24 mit der Eigenmarke Smood.
Unendlich groß ist das Fell, das es zu erlegen gilt, nicht: Der deutsche Markt wird auf 1,5 Milliarden Euro beziffert.



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